Folge 169: Medienmarken zwischen Bierzelt, Content-Flut und kleinen Lagerfeuern (mit Diane Dotzauer, BR)
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00:00:00: jetzt sagen gleich alle natürlich.
00:00:02: Also die sind, wenn wir auflisten wo geht ihr eigentlich in der Regel hin?
00:00:05: Wo seid ihr immer?
00:00:06: Wo seit ihr seltener?
00:00:07: Sie sind immer im Bürzelt also wenn irgendwo bei ihnen zu Hause Volksfest ist dann sind sie da und sie sind da wahnsinnig gerne
00:00:15: Die neue Sehnsucht nach der alten Begegnung, sie führt auch die Jugendzielegruppen ins Bierzelt.
00:00:21: Sagt Diana Dotsauer Programm-Bereißleiterin bei Bayern Eins, Bayern drei und Puls beim Bayerischen Rundfunk Und mit ihr habe ich genau darüber gesprochen.
00:00:30: was bedeutet das für Medienmarken diese neue Seahnsucht?
00:00:33: Nach dem echten Miteinander?
00:00:34: und wie kann man sich als Marke in dieser digitalen Welt bei dieser ganzen Content Flut positionieren und welche Rolle spielen dabei die Menschen die es machen?
00:00:45: Jetzt geht's los.
00:01:01: Mein Name ist Luca Schöne und ich begrüße euch zu dieser Folge unseres Podcasts, die drei!
00:01:08: Das ist eine Zahl, die ich bemerkenswert finde.
00:01:10: Die ich vor kurzem gelesen habe.
00:01:12: und warum finde ich die bemerkswert?
00:01:14: in der aktuellen forser vertrauens umfrage geben gerade mal drei prozent der menschen an dass sie social media vertrauen was insofern natürlich besonders bemerkes wert ist da wir im schnitt um die hundert minuten dort verbringen jüngere zielgruppen sogar wesentlich mehr.
00:01:29: fast drei stunden sind es dar und trotzdem sind die vertrauenschwerte in diesem ranking so gering.
00:01:37: Social Media, natürlich gibt es dabei Unschärfen.
00:01:40: Das ist auch klar.
00:01:40: was heißt denn eigentlich social media?
00:01:42: Sind das die Leute die da posten sind dass die Inhalte sind das die Plattform Betreiber sind?
00:01:47: ist das die technische Infrastruktur?
00:01:49: das wird dann in dieser Umfrage nicht wirklich abgefragt.
00:01:52: trotzdem eine bemerkenswerte Zahl.
00:01:54: ein bisschen besser sieht's für das radio aus das kommt nämlich auf sieben und vierzig prozent vertrauen.
00:02:00: Die Presse Auch Da Ein Bisschen unscharfer Begriff Für Die Sagen weil unterpresse fällt.
00:02:04: Für Viele leute glaube ich auch Vieles liegt bei neununddreißig Prozent und das Fernsehen bei fünfundzwanzig Prozent.
00:02:11: Insgesamt lässt sie sagen, dass das Vertrauen laut dieser Umfrage von Forser diese jedes Jahr erheben ja in fast alle wichtigen Institutionen des öffentlichen Lebens singt seit Jahren.
00:02:21: Und das sieht schon die das mehr.
00:02:23: da sieht man schon dieses ganze Thema Vertrauen.
00:02:25: und wem vertrauen die Leute noch?
00:02:27: Und warum verschwindet Vertrauen?
00:02:29: Das ist ganz schön kompliziert!
00:02:31: Es ist gar nicht so leicht.
00:02:32: aber eine Ja, aus dieser wachsenden Skepsis gegen das was online passiert.
00:02:38: daraus lässt sich glaube ich auch eine ganze Menge für etablierte Medien ableiten und unter anderem darüber wollen wir heute sprechen denn es gibt so ein bisschen die Rückkehr zu guten alten Werten bei den Medien.
00:02:50: Die Rückkehr zum realen Miteinander.
00:02:52: Die zurückkehr zur physischen Begegnung so ganz in echt die Real Life Rituale.
00:02:58: So haben wir das vor.
00:02:59: ja jetzt Anderthalb Wochen ungefähr ist sehr.
00:03:02: Fast zwei Wochen schon jetzt, wo wir aufnehmen bei Mediennetzwerk Bayern beim Trend-Event genannt und schon da durfte ich mit Diana Dotzauer über unter anderem dieses Thema sprechen und irgendwie fanden mir das beide glaube ich so interessant und wir hatten auf der Bühne nicht so viel Zeit.
00:03:17: deswegen haben wir gedacht führen wir das Gespräch doch hier im Podcast einfach noch fort und jetzt ist sie mir zugeschaltet.
00:03:23: Schön, dass du da bist, Diana!
00:03:24: Ja danke für die Einladung Lukas freut mich
00:03:27: Sehr gerne.
00:03:28: Diana, du leitest ja beim Bayerischen Rundfunk als Programm-Bereichsleiterin Bayern I, Bayern III und PULS – ich glaube man kann sagen drei Flaggschiffe des BR, Bayern I Bayern III auf jeden Fall.
00:03:41: PULSS als junges Angebot natürlich in einem anderen Kontext aber auch ein Flaggsschiff.
00:03:45: inzwischen würde ich sagen wenn Du auf solche Zahlen schaust so siebenvierzig Prozent hat Radio laut.
00:03:51: dieser ist natürlich alles so wie gesagt bisschen unscharf aber so als Richtung zum Einstieg ins Gespräch, drei Prozent Social Media und da seid ihr ja auch unterwegs.
00:04:00: Vor allem mit Puls natürlich in allererster Linie aber auch mit anderen Marken.
00:04:04: überraschen dich solche Zahlen noch oder sagst du nö?
00:04:09: Also als Journalistin sage ich Nö es überrascht mich eigentlich gar nicht.
00:04:12: Ich trau da herzlich wenig.
00:04:14: wir haben hier auch an dem Nachmittag Lustig drüber gesprochen dass ich also definitiv meiner Korean Pilates KI-Frau, die mir ihre App empfiehlt.
00:04:22: Also überhaupt nicht vertraue.
00:04:24: Du darfst kurz erklären nochmal für unsere Zuhörerin, was es mit der Korean Pilatus auf sich hat... Als
00:04:30: wenn man so über fünfzig wird begegnet einem Jahr ja immer wieder gewisse Dinge.
00:04:33: also begegnete regelmäßig eine Korean Pilate Frau, die mehr ihre App entfiehe.
00:04:39: Die kostet irgendwie knapp neunzig Euro und die war also ein paar Jahre lang, war sie immer echt?
00:04:43: Und dann haben wir gedacht Mensch, die sieht echt toll aus!
00:04:45: Jetzt ist sie KI und jetzt sieht sie natürlich noch toller aus Also alle Muskeln ausdefiniert.
00:04:50: Das ist unglaublich und ich denke mir aber oft, du wirst mich wohl verarschen.
00:04:55: Meine neunzig Euro kriegst du jetzt nicht mehr.
00:04:56: Definitiv nicht!
00:04:57: Das ist durch.
00:04:58: Chance vertan.
00:04:59: Du
00:04:59: hast leicht reden.
00:05:00: Du ohne deinen Stoffwechsel und so.
00:05:04: Ja also
00:05:04: auf jeden Fall es ist natürlich so dass unsere Viz ja überflutet werden über KI, dass uns natürlich Werbung reingespült wird.
00:05:14: Ohm mass!
00:05:15: Ich merke es auch bei meinen Kindern die sind fünfzehnundachzehn also sie sind voll in dieser Social Media Welt unterwegs und da merke ich schon das die bei vielen Dingen wissen das ist nicht echt, das ist gefaked, das is clickbaiting.
00:05:27: der erzählt mir irgendwie eine gute Geschichte.
00:05:29: Sie schauen sich's trotzdem oft an, weil sie spannend finden.
00:05:32: Aber Sie trauen den Dingen wirklich herzlich wenig.
00:05:34: oder Sie kommen dann mal und sagen du Mensch, Mami ich habe da dieses oder jenes gelesen was sagst denn Du dazu?
00:05:39: Und dann sprechen wir darüber.
00:05:41: also die Zahlen verwundern mich eigentlich nicht und trotzdem Wir wissen wie die Algorithmen funktionieren dass sie unsere Emotionen ansprechen das diese Dinge auch süchtig machen Das ist ja inzwischen erwiesen und deswegen wird es mass konsumiert obwohl wir diesen Dingen eigentlich gar nicht vertrauen.
00:06:00: Also ich finde diese Diskrepanz natürlich überraschend, wäre jetzt zu viel gesagt auf meiner Seite.
00:06:06: Aber diese Diskrepanz finde ich schon auf jeden Fall... Ich benutze das Wort jetzt zum dritten Mal glaube ich heute bemerkenswert Diese wirklich fast null Prozent Vertrauen auf der einen Seite.
00:06:15: Und trotzdem sind wir irgendwie alle da und verbringen da sehr, sehr viel Zeit unseres Lebens inzwischen auf diesen Plattformen ist ja erstmal ein Fakt glaube ich dem man auf jeden Fall gerade auch als Medien schaffende im Auge behalten muss.
00:06:28: Also einerseits vertrauen wenig aber Nutzung viel.
00:06:30: was heißt es eigentlich für uns als Medienmarke?
00:06:33: Da haben wir eine mögliche Reaktion darauf oder einen Trend den wir identifizieren, den ja auch ihr... Wir haben darüber gesprochen beim Trend-Event und werden jetzt das vertiefen, dieses neue Sehnsucht, sage ich mal nach dem alten physischen Miteinander besprochen.
00:06:50: Und da seid ihr gerade ja auch beim Bayerischen Rundfunk mit den großen Marken, die wir haben Sie gerade angesprochen bei den Eins, Beeren, Dreie und Puls, seid ihr da sehr stark in diesem Bereich unterwegs mit Events, mit der echten Begegnung.
00:07:05: Und jetzt war letztes Jahr ja die große Meldung, zumindest in manchen Kreisen eine große Mellung, dass ihr das Puls Open Air eingestampft habt.
00:07:13: Ein Ja-Aushängeschild des physischen Erlebens beim Bayerischen Rundfunk.
00:07:17: Warum das denn jetzt?
00:07:18: Ich dachte der Trend wäre wir treffen uns alle wieder, Diana!
00:07:22: Ja, eingestampft ist der falsche Begriff.
00:07:24: Es euerinnert hat so dass der Veranstalter keine Möglichkeit mehr sah mit uns das fortzuführen und da hat es das Puls open ergetroffen wie viele andere Festivals, dass wir merken dass junge Menschen erstens diese Wege nicht mehr in Kauf nehmen, es ist einfach weit.
00:07:42: Viele der jungen Leute haben gar kein Auto mehr, also du wohnst am Land.
00:07:47: Das ist das eine und das einfach Festivals.
00:07:50: Das wissen wahrscheinlich alle, die da so einigermaßen unterwegs sind.
00:07:54: Einer unglaublichen Preisspirale unterliegen.
00:07:56: Das ist auch inzwischen einfach ein unglaublich teures Geschäft.
00:08:01: So drei Tage Festival das ist wahnsinnig schön, das ist ein wahnsinniges tolles Feeling aber es... Du musst diesen Preis verlangen und das ist für junge Menschen einfach eine ganze Stange Geld.
00:08:10: Und wir haben da auch mit den Profis gesprochen, um zu gucken, kriegen man anderen Partner rein im Endeffekt?
00:08:14: Und die haben selbst gesagt wenn ihnen in ihrer Festivalsreihe ein Festival keinen Gewinn abwirft dann stellt das die Existenz ihrer kompletten Firma infrage.
00:08:25: und daraufhin haben wir uns dann einfach entschlossen einen anderen Weg zu gehen.
00:08:28: jetzt so zwei Jahre nach dieser durchaus harten Entscheidung für den BR und fürs ganze Team glauben wir, dass wir richtig liegen.
00:08:35: Wir setzen auf regionale Veranstaltungen, auf kleine Veranstaltung vor Ort nahe bei den jungen Menschen.
00:08:42: die haben keine weiten Wege es kostet nicht wahnsinnig viel Geld Es ist für jeden leistbar.
00:08:47: das heißt wir versuchen statt dem großen einen Lagerfeuer Puls Open Air zwischen München und Augsburg gibt's viele kleine Feuer zu entzünden.
00:08:55: Wir sind mit der Puls-Startlampel, mit Newcomern unterwegs.
00:09:01: Das funktioniert super!
00:09:02: Wir waren jetzt auch flankieren zum großen Mitzinkonzert des Bayerischen Rundfunks mit den jungen Leuten im E-Werk in Nürnberg.
00:09:09: Tausend Fünfhundert Leute, die da gemeinsam gesungen hatten und haben den Club angezündet.
00:09:13: also nicht mehr ein großes Lagerfeuer sondern viele kleine LagerFeuer und wir hoffen uns das damit auch allen kuschelig warm wird mit der Zeit.
00:09:22: Aber es ist ein Umschwenken in der Strategie, weil wir gemerkt haben, mit dem Festival wird das einfach schwer die Resonanz zu erzeugen so viele junge Leute dahin zu holen dass sie sich wirklich trägt und dann ist es einfach ein Thema das man überdenken muss.
00:09:36: Es ist ja auf der einen Seite natürlich, wir kennen es alle, dass gerade große Veranstaltungen und große Festivals auch mit immens gestiegenen Produktionskosten zu tun haben.
00:09:47: Es wird immer schwieriger Personal in dem Bereich Gastronomie zu finden
00:09:52: usw.,
00:09:52: die das dann betreiben.
00:09:56: dieses Problem und so verstehe ich dich, eine Chance umzumünzen.
00:10:00: Weil der Trend ja schon natürlich genau dahin geht das alles fragmentiert dass die Communities irgendwie kleiner sind und sich eher zu ihren spezialisierten Interessen gerne treffen sei es in Musik, sei es bei anderen Themen und dass ihr dann das klug versucht auch zu greifen gerade auch mit eurer Regionalisierung Strategie beim barischen Rundfunk.
00:10:23: ist das dann der neue Erfolgsweg sozusagen für euch.
00:10:27: Ja, davon bin ich überzeugt.
00:10:29: Aber wir haben jetzt auch nicht ins Blaue hineingeplant sondern haben wirklich dann eine Studie angestoßen und haben junge Leute quer durch Bayern gefragt was ist in euch wichtig?
00:10:40: Wie weit wollt ihr überhaupt noch fahren?
00:10:41: Was könnt ihr euch leisten?
00:10:43: Welche Themen interessieren euch?
00:10:44: Und da war das schon sehr eindeutig auch zu sagen Mensch!
00:10:47: Ich bewege mich so dreißig Kilometer.
00:10:50: Das hat sich einfach so entwickelt dass junge Menschen nicht mehr drei Stunden für ein komplettes Wochenende quer doch Bayern fahren Ich will mich dreißig Kilometer bewegen, ich will irgendwie so zwanzig Euro ausgeben und dann steckt das für uns den Rahmen.
00:11:03: Und es macht ja keinen Sinn was aufrecht zu erhalten, was alle natürlich immer irgendwie toll fanden und in den Medien tolle Resonanz und Mega-Bilder und im Endeffekt die jungen Leute sagen aber hm so richtig... passend zu dem, was ich mehr leisten kann und wie ich hierzu ticke.
00:11:18: Da passt es nicht mehr so gut dazu, da muss man einfach die Zeichen der Zeit dann erkennen und man muss auch annehmen dass so eine Ära endet und ne neue Idee dann hinsetzen, die hoffentlich erfolgreich ist.
00:11:30: Ist ja insofern interessant.
00:11:32: also weil ein Aspekt ist ja auf jeden Fall die Regionalität dann.
00:11:35: Also du sagst sie wollen halt einfach nicht mehr weit wegfahren sondern am Wochenende die Wege schön kurz halten.
00:11:40: Dass das einen so ein Wunsch ist, den man ja wenn man jetzt so ein bisschen klischeehaft auf junge Leute schaut vielleicht gar nicht erst mal so hätte.
00:11:47: Weil man denkt die wollen doch raus, die wollen ja weg da wo sie sind und so diese Dinge die man dann gerne sagt dass es in solchen Fällen gar nicht so ist und wenn man dann mal nachfragt man auch andere Antworten bekommt.
00:11:59: das zeigt ja dass es hilft zu reden mit der Zielgruppe die man erreichen will.
00:12:04: Was wollen die denn noch so?
00:12:15: Also wo sie so überall unterwegs ist und das eigentlich überhaupt nicht verwunderlich.
00:12:18: Und jetzt sagen gleich alle, natürlich!
00:12:22: Wenn wir auflisten, wo geht ihr eigentlich in der Regel hin?
00:12:24: Wo seid ihr immer?
00:12:25: Wo seit ihr seltener?
00:12:26: Sie sind immer im Bürzelt.
00:12:27: also wenn irgendwo bei ihnen zu Hause Volksfest ist dann sind die da und sie sind da wahnsinnig gerne auf Platz zwei Fasching.
00:12:37: Das ist für die Jungen,
00:12:39: das ist bei
00:12:40: meiner Generation so fasching.
00:12:43: Die gehen wahnsinnig gerne sind im Fasching unterwegs und dann kommen wirklich ein paar andere Punkte.
00:12:49: Die Clubs kommen relativ spät.
00:12:51: ich meine wir wissen ja auch in Bayern also die Globzene hat es echt hart.
00:12:55: Das war ja so in meiner Generation.
00:12:56: ganz anderes Thema da hast du ja Donnerstag Freitag Samstag irgendwo unterwegs das sind sie nicht mehr.
00:13:01: Also die kommen weiter später und die Festivals kommen wirklich fast auf dem vorletzten Platz.
00:13:05: das ist schon hartes zu sehen im Endeffekt.
00:13:08: aber das ist eben, man sieht bei mir vor Ort mit meinen Leuten gute Stimmung ein gemeinsames erleben und es muss dann nicht irgendwo einen Riesenevent irgendwo in Bayern sein.
00:13:19: Das ist schon eher dieses Nahtran, wir merken viele Vereinstreffen wo sie alle stecken in dem Alter es auch noch mal in ihren Vereinen sich da engagieren.
00:13:27: was auf die Beine stellen?
00:13:28: Jugendfeste und ich glaube dass das eher das Potenzial ist wo wir gucken müssen wie kommen wird da gut an die jungen Leute ran?
00:13:35: Wie werfen wir da unseren Anker?
00:13:36: Wie stellen wir uns auf mit was kommen wir vorbei?
00:13:39: Was machen wir möglich?
00:13:40: also eher kleines Lagerfeuer als zu versuchen überall immer die Riesenhütte anzuzünden.
00:13:46: Das gelingt einfach bei diesen unterschiedlichen Zielgruppen in dem Alter, diese vielen Subkulturen.
00:13:51: da gelingt es nicht mehr so
00:13:53: gut.".
00:13:53: Ja du sprichst das an ne?
00:13:55: Weil wir ja auch schnell wenn wir so in die Zielgruppenanalysen in den Medien so ein bisschen reingehen dann haben wir so die Gen Z und dann hat man irgendwie einen Bild im Kopf wie diese Gen Z dann irgendwie ist, wie sie aussieht, wie die redet für was für Themen die sich interessiert.
00:14:10: Und jetzt sitzt du hier die Ahne und sagst, sie gehen ins Bierzelt.
00:14:14: So einfach ist es!
00:14:15: Uns interessieren sich – das verratet dich noch etwas – wahnsinnig einfach fürs Essen.
00:14:20: Wir sagen was verbinde ich mit Bayern um mit Heimat?
00:14:23: Dann ist es essen so und deswegen entwerfen wir bei Puls auch in die Richtung was haben eine Idee und kommen damit heuer hoffentlich um die Ecke.
00:14:32: mein Gott vielleicht geht's einfach nur darum.
00:14:33: Ich bin ausgezogen.
00:14:34: wie mache ich zum allerersten Mal Brackkartoffeln?
00:14:37: keine ahnung wir werden es rausfinden.
00:14:41: Also wie gesagt, wir setzen sehr auf die Medienforschung.
00:14:44: Uns im Programmbereich Bahn Eins und Bahn Drei hat das lange Tradition aber auch bei Puls und den Formaten die Jungen zu verstehen da hilft es schon sehr zurück zum bisschen das Weltbild manchmal gerade
00:14:56: genauer hinhören und so die erste erste Annahme, die man vielleicht über eine Zielgruppe hat zu hinterfragen und dann auch aus dem Kopf zu löschen.
00:15:05: Wenn die Ergebnisse irgendwie ganz anders sind oder es nochmal anders anzugehen ist glaube ich immer ein guter wichtiger Punkt gerade wenn man medienschaffende ist das noch sich doch genauer anzuschauen nicht mit der ersten Annahmen die man so hat loszumaschieren.
00:15:18: Ach ja die sind hier alle so.
00:15:19: also machen wir dann Angebot.
00:15:21: Ich kann das nur empfehlen.
00:15:22: Also immer lieber die Form der Geld mit einem Format verpulvert, dass dann nicht erfolgreich ist.
00:15:26: Lieber ein bisserl was von der Summe mal in eine gute Medienforschung stecken und mal lieben.
00:15:33: Habt was in der Pipeline zum Thema Essen
00:15:35: z.B.,
00:15:36: weil das ein Thema ist, was die junge Leute umtreibt aber vielleicht auch ein bisschen auf andere Zielgruppen geschaut.
00:15:41: Das Thema Event an sich ist ja auch eins.
00:15:43: da steckt ja ein unglaublich großes kreatives Potenzial drin.
00:15:47: Du hast es mit dem Konzert schon angesprochen z. B. Ist ein gutes Event für euch?
00:15:55: Lass mich anders fragen.
00:15:56: Wann sagt ihr, ein Event war erfolgreich für euch.
00:15:59: Habt ihr da feste Kriterien?
00:16:01: oder wie bewertet ihr das dann im Nachgang dass sie vielleicht auch eine Reihe fortführt zum Beispiel?
00:16:07: Ich glaube, da gibt es zwei Bereiche die wichtig sind.
00:16:11: Das eine ist natürlich immer eine Reichweite.
00:16:14: Dass man schon sagt, das ist ein Event, das auch so ungefähr die Zahl an Menschen zusammenholt, die man sich so vorstellt Das macht beim Vorfeld mache ich eher was Kleines, weil ich weiß.
00:16:24: Ich bin eher Special bei PULS.
00:16:26: dann sage auch das mal da müssen jetzt nicht fünfzehntausend Leute die Bude stürmen sondern wir sind froh wenn tausend dreihundert gemeinsam in einem Club fahren als die bude voll.
00:16:33: Stimmung ist cool schön ist es werden natürlich Bahn Eins und Bahn Drei grundsätzlich mit ihrer großen Verankerungen der Bayerischen Bevölkerung und mit ihrer Reichweite Dann natürlich die Erwartungen höher sind.
00:16:44: aber da bestehen auch Unterschiede.
00:16:46: habe ich jetzt eine Bahn eins Disco in Mühldorf hab ich das große Bahndreifeste Welt So, wo ich schon sagen muss, so dreizehn-fünfzehntausend Leute.
00:16:54: Das wäre schon fein!
00:16:55: Natürlich ist das eine Richtschnur.
00:16:57: was für uns aber auch wichtig ist, was die Menschen zu unseren Events sagen also wir haben ja eine ganz enge Verknüpfung mit unserem Community Management Und hören da schon immer genau rein, was finden die Leute toll?
00:17:08: Wo sind sie vielleicht kritischer.
00:17:10: Wir probieren Dinge neu aus um zu gucken, was funktioniert gut.
00:17:14: also wir haben ja festgestellt bei unseren Festivals bei Bahn eins und Bahn drei das ist eben nicht mehr reicht.
00:17:20: du machst dann ein schönes Programm auf der Bühne und die Leute stehen da fünf Stunden und finden dich großartig von vorne bis hinten.
00:17:25: ganz ganz viele tun das.
00:17:27: aber andere sagen auch ohne es mir irgendwie zu anstrengend oder ich will vielleicht mich auch nur eher treffen, ratschen.
00:17:34: Die Moderatoren kennenlernen und für die zum Beispiel haben wir so ein nebenan Biergartenbetrieb immer aufgebaut wo aus der Umgebung die ganzen Caterer da sind und unsere Moderatoren sind da verteilt.
00:17:46: Und wir bieten Gesprächsmöglichkeiten an, das ist eigentlich sehr schön weil viele da manchmal starten dann wechseln sie an die Bühne wenn ihnen da irgendein Showäck nicht so taugt dann wechseln die wieder zurück verbringen einen schönen Abend mit Familien und Freunden und dann ist es okay.
00:18:00: und wenn die Leute heimgehen und sich dann melden uns sagen Mensch mal echt ein schöner Nachmittag oder es war ein schönder Abend.
00:18:07: also wir merken das schon in der Resonanz Wir sind alle mit draußen sind mit draußen, Team sind immer viele da.
00:18:14: Ich bin auch eigentlich immer dabei und versuche immer mit vielen Leuten zu sprechen und in die Augen zu gucken.
00:18:18: Und dann glaube ich legt man ein ganz gutes Gefühl ist der Funke übergesprungen oder... hat man Roa Gripira produziert an der Stelle.
00:18:26: Also daran messen wir das!
00:18:28: Ja, also gar nicht mehr so dieser Gedankebühne-Publikum und los geht's sondern eher so ein bisschen das auch da interaktiver zu gestalten.
00:18:40: wie definiert ihr als Medienmarke in dem Fall dann Bayern Eins, Bayern Drei, Puls?
00:18:45: Der BR als ganzes eure Rolle bei so Events.
00:18:48: Also seid ihr einfach nur Veranstalter, seid ihr Möglichmacher seid ihr eine Plattform, um Menschen Selbstwirksamkeit zu geben.
00:18:55: Also habt ihr da welches Rollenverständnis habt ihr wenn ihr raus in diese Welt geht und die Leute zusammenbringt?
00:19:02: Wir bringen da wirklich Menschen zusammen, die ansonsten nicht mehr zusammenkommen.
00:19:06: Ich glaube, das ist wirklich so.
00:19:08: Und ich glaube wir erfüllen da auch ein Grundbedürfnis, dass die Menschen haben und von dem sie manchmal jetzt hat man das Gefühl gar nicht weiß, dass es ihnen vielleicht verloren gegangen ist und sie deswegen auch so skeptisch manchmal in die Welt blicken.
00:19:22: Wir holen die Menschen zusammen zu einem Ereignis bei dem Sie auch gemeinsam etwas erleben können somit Hilfe des bayerischen Rundfunks Und da kommen wirklich Menschen zusammen, die ansonsten auf diese Art und Weise so ein Gemeinschaftserlebnis in dieser Größenordnung eigentlich gar nicht mehr hätten.
00:19:41: Also vor allem ist es aufgefallen... beim Mitzing-Konzert im Herbst.
00:19:45: Das war ja Bahn eins, zusammen mit dem ganzen BR und auch mit Unterstützung BR Fernsehen und Chöre in ganz Bayern der BR Chor also eine Verbindung die für Bahn Eins eher ungewöhnlich ist da die achtziger Jahre Musik Popwelle und auf der anderen Seite hast du sowas Klassisches wie ein Chor einen Kirchenchor und Bahn Eins Hu Wie geht das zusammen?
00:20:06: Also war super spannend.
00:20:08: Und was wir da festgestellt haben Wir bei diesem Event das Publikum in die Mitte gestellt haben.
00:20:16: Also wir hatten jetzt nicht einen Riesenprimborium auf der Bühne, sondern stand die Bayern-Einsband ganz zurückgenommen und hat diese singende Menge in Ingolstadt da in der Stadthalle einfach nur der Bassist unterstützt, indem er ein paar Töne gab.
00:20:30: Die haben dann nicht immer ein Gruß Halligalli gemacht und der Chor, der einmal gezeigt hat wie ihr das Publikum unterstützt.
00:20:37: Nicht der Chore hat das Event gemacht, sondern er hat das Publi... unterlegt und diese Kraft verliehen.
00:20:43: Und das Tolle war ja, dass die Coaches das super aufgebaut hatten.
00:20:46: also es hat dann die Mitte für den Rang gesungen und der rechte Seite für die linke Seite und umgedreht und das hat so eine Kraft erzeugt das Publikum in den Mittelpunkt zu stellen und nicht zu sagen wir sind super tollo machen davon in die Show sondern ihr seid großartig!
00:21:04: Und ihr habt gemeinsam hier ein mega Erlebnis.
00:21:07: also das war schon...das hat nachhaltig beeindrucklich.
00:21:10: Ich kann auch erzählen, ich bin am nächsten Tag durch einen Supermarkt geschoben.
00:21:13: Ich musste den Wochen-Einkauf machen für die Family und hatte immer noch im Ohr und habe eigentlich die ganze Zeit gesungen, weil es der Herztorst bei Herr Bergwerk ... Ich glaube, die haben sich ja alle gedacht, die Frau spinnt!
00:21:24: Aber das hat echt nachhaltig Eindruck hinterlassen.
00:21:26: Und so was schaffen zu können ist eine tolle Rolle.
00:21:32: Das ist genau das, wofür der BR da ist.
00:21:35: Aber es braucht natürlich immer gute Ideen, Gelegenheiten.
00:21:39: Immer wieder kreativ sein so was schaffen zu können und sich nicht einfach zu machen ist eine Band obendrauf macht ein bisschen Moderation drum herum das reicht nicht mehr.
00:21:48: Ja, also ich glaube Selbstwirksamkeit ist da ja ein großes wichtiges Wort den Menschen selbst Wirksamkeit zu geben auch selber eine Rolle zu geben in sowas und dann können sie das ja auch selber wieder in ihren eigenen Kanälen als kleine private Influencer sozusagen.
00:22:05: Ich mache eine Instastory, ich war dabei und teilt es mit seinen Freunden usw.
00:22:08: Und so weiter und so weiter.
00:22:09: Dann steht da irgendwie auch noch über die Rückkanäle, über die Digitalen kann ich mir vorstellen eine ganz schöne Kraft.
00:22:16: Es
00:22:17: gibt auch so viel Resonanz aus unserem Radiopublikum, also auch die Community an dem Tag.
00:22:23: Die Menschen, die gar nicht da waren... explodiert.
00:22:26: Die sagt, wie schön ist das?
00:22:28: Wie großartig!
00:22:29: Was für ein tolles Gefühl bringt ihr darüber?
00:22:31: Also es hat nicht nur vor Ort funktioniert und es hat wirklich so alle da zusammengebracht und auch bei den Gehörn draußen, die sagen, das war so großartige unsere Chorys.
00:22:41: Also ein Kollege der seit fünfundzwanzig Jahren ist der Korrespondent und er hat alles erlebt diesen Katastrophen Hochwasserzug entgleist und der Stand dann sagt, dass war mit einer der schönsten Aufgaben, die er je hatte... das zu begleiten und dabei zu sein.
00:22:57: Und es hat bei allen durch die Bank nachhaltig Eindruck hinterlassen, wenn so was gelingt dann hat man seinen Job richtig gut gemacht.
00:23:04: Das war ein tolles Erlebnis.
00:23:07: Das klingt so ja!
00:23:09: Das führt mich jetzt direkt zur großen Frage... Weil wenn man das so hört, wir machen Events und die Leute kommen auch.
00:23:18: Und sie finden es toll und können dasselbe mitgestalten.
00:23:22: Das führt mich relativ schnell zum Thema Vertrauen wieder.
00:23:25: Wir haben es am Anfang schon gehabt.
00:23:28: Inwiefern ist sowas eine vertrauensbildende Maßnahme in die Gesellschaft?
00:23:31: Ist das nur ein punktuelles Ereignis wo Leute dann eine gute Zeit haben?
00:23:35: Dann gehen die heim verbinden das vielleicht zwei Wochen später gar nicht mehr mit dem BR oder ist das schon etwas was natürlich langsam braucht es dann auch Zeit und ist das irgendwie sehr hoher Effort natürlich, den man auch einstecken muss.
00:23:47: Auch aber trotzdem eine vertrauensbildende Maßnahme in die Gesellschaft rein.
00:23:51: Also ich glaube da müssen natürlich alle Elemente zusammenspielen.
00:23:55: So ein einziges Event alleine so wird es nicht sein vor allem bei Bahn eins und Bahn drei sind natürlich zwei unglaublich starke Marken mit Wahnsinnig tollen, bekannten Personalities alleine über die Reichweite.
00:24:08: Und ich bin davon überzeugt, dass wirklich Menschen, Menschen vertrauen und das wir natürlich immer wieder bestätigen.
00:24:15: Das sind Menschen, die sind offen für eure Geschichten.
00:24:20: Die haben Interesse an eurer Lebenswelt.
00:24:23: Die sind auch so gestrickt grundsätzlich da kommen wer her?
00:24:25: Da wo ihr auch herkommt und unterwegs seid.
00:24:28: Wir sind da an der Nähe.
00:24:29: Wir kennen eure Probleme.
00:24:30: An der einen oder anderen Stelle kann man eine Lösung anbieten.
00:24:33: Manchmal wissen es auch wir nicht, aber wir können bei euch sein und das merken wir auch an so Tagen zum Beispiel wenn irgendeine... Ja, Krise passiert und wir das in der Morningshow.
00:24:44: Markus Fahne unser Morningshow Moderator.
00:24:46: Das auch einfach aufgreift ganz authentisch mit einem ja das bewegt mich jetzt und ich weiß manchmal auch nicht genau was ich denken soll wenn ich auf dieses origine schaue und da schlagen dann auch verschiedene Seelen in meiner Brust und Ich bin hin und her gerissen.
00:24:59: Und dass auch wirklich von Herzen authentisch darzustellen kommt im Community Management eine unglaubliche Welle auch an Sympathie.
00:25:08: die sagen auch gut dass es euch gibt und da draußen ist so vieles, das macht mir irgendwie Angst oder da bin ich unsicher.
00:25:15: Aber ihr seid da und ihr seid an meiner Seite und euch vertraue ich an der
00:25:18: Stelle.".
00:25:19: Und das ist schon ein ganz großes Kompliment.
00:25:21: aber es heißt auch wirklich immer bei den Menschen sein, immer im Dialog, immer zuhören... ganz stringent, authentisch echte Personalities.
00:25:32: Ich glaube jeder merkt sofort wenn jemand was nur spielt oder wenn es irgendwie fake ist oder übertrieben und das ist ganz wichtig dass das so ein Gesamtgebilde ist, dass in Aufmachung Tonfall wie wir uns darstellen?
00:25:45: Wie wird die Events kreieren in den Themen, dass es so ein ganz stimmiges Bild auch ergibt.
00:25:52: Also du hast jetzt ja auch Markus Fahren zum Beispiel schon angesprochen, den Bayern I Morning Moderator.
00:25:57: Ihr habt ja noch ein paar andere sehr bekannte Stimmen die eine große Wirkung haben bei Bayern III, Jacqueline Bell und so weiter... Wie wichtig sind so Aushängeschilder dann auch für diese Vertrauensbildung?
00:26:14: Sind die nur ein Teil davon und das teilt sich auf ganz viele verschiedene Stimmen auf oder sind sie schon zentral für diese Beziehung mit dem Publikum.
00:26:25: Also man hat immer zentrale Personalities im Radio, so funktioniert auch Radio.
00:26:30: Mit der Morningshow stehen die meisten Menschen auf und in der Morning Show wenn du Moderator-Moderatorin bist Dann bist du ja, du begleitest die Menschen beim Zähneputzen und in der Früh wenn sie noch aufs Klo gehen.
00:26:41: Und sich ihren Themen machen oder ihren Kaffee usw.
00:26:44: Das ist natürlich eine große Vertrautheit, die man mit diesen Stimmen hat.
00:26:48: aber gleichzeitig zum Beispiel haben Bahn eins und Bahn drei auch in den Nachrichten eine sehr hohe Glaubwürdigkeit.
00:26:55: Und das finde ich schon herausragend, dass man da auch der Information eine sehr hohe Glaubwürdigkeit eben ausspricht.
00:27:01: Mehr als in anderen Formaten zum Beispiel.
00:27:04: und das ist auch eine tolle Chance die wir dann nutzen können weil wir gerade mit Bahn eins und mit Bahn drei im Publikum erreichen das eben nicht alles studiert haben und Abitur, sondern sind wir halt eher auch mit dem Mittelschulabschluss, Realschulabschluss, leere Handwerk usw.
00:27:21: und sofort unterwegs.
00:27:23: Und dass wir gerade auch da mit Nachrichten diese Menschen erreichen und sie eben nicht sagen hier Fake News öffentlich-rechtlich oder linksversifft oder wie auch immer kann man ja alles begegnet uns ja alles Sondern eine hohe Glaubwürdigkeit in diesen Nachrichten setzen Das ist auch schon echt echt toll und ein hohes Pfund und wir sagen auch immer das ist für uns natürlich Aufforderung weil Informationen noch zu Publikum durchdringen.
00:27:47: zu das zum Beispiel der BR oder andere öffentlich-rechtliche auch nicht mehr so gut durchdringen, weil die Menschen in ihrer Nachrichtenvermeidung außerhalb des will ich gar nicht mehr hören.
00:27:54: Die Apps habe ich ausgestellt und wenn verhand mir schon wieder begegnet bin ich weg
00:27:59: usw.,
00:28:00: aber die Möglichkeit über Bahn eins und Bahn drei zu kommen und da die Informationen zu setzen mit einem guten Rückkanal zur Community.
00:28:08: was interessiert euch da?
00:28:09: Wo sind eure Herausforderungen?
00:28:11: Habt ihr eine Geschichte?
00:28:12: habt ihr eine Lösung dazu mit unseren Nachrichten auch ein guter Verständnis Sprache die Themen zu platzieren.
00:28:18: Da sind noch echt tolle Möglichkeiten, die wir haben den Menschen zu erreichen auch mit Informationen.
00:28:23: Und also meine nächste Frage wäre die nach dem Markenversprechen gewesen?
00:28:28: Das ist ja wahrscheinlich hast du das jetzt schon mitbeantwortet weil was mich zu der Frage mit den Auslängestil dann auch so ein bisschen geführt hat Bayern III hat laut Media-Analyse ja weit über drei Millionen tägliche Hörer, was eine unglaubliche große Zahl ist.
00:28:43: In einer Welt die wir immer mehr als fragmentiert sehen in einer Medienwelt, die sehr kleine Teilöffentlichkeiten zerfällt kommt dann so ein Medien, so eine Radiomarke wie Bayern I daher und sagt uns hören aber am Tag noch drei Millionen Menschen.
00:29:00: Deswegen würde ich gerne mit dir so ein bisschen über das Wort Massenmedium nachdenken, was wir ja schon für tot erklärt haben eigentlich.
00:29:09: Weil die Zielgruppen nur noch in bestimmten Bereichen sind sich nur noch für bestimmte Themen interessieren.
00:29:16: und Bayern eins würde ich jetzt mit den Zahlen – da würde mich deinen Blick auch interessieren wie du auf dieses Thema blickst – als Massen-Medium sehen und Bayern drei wahrscheinlich auch klassisch.
00:29:26: Wir sind auch Sendung.
00:29:28: viele Menschen verfolgen das, was da passiert.
00:29:32: Wie blickst du auf das Thema?
00:29:33: Masse versus Nische – wie macht ihr das markenmäßig?
00:29:37: Wie greift dir das auf?
00:29:39: Also Bahn eins und Bahn drei sind Massmedien.
00:29:42: Ja, wir haben ja forty-fünf Prozent irgendwie des Radiomarktes im Griff und stehen da auch ganz stabil in dem Markt.
00:29:50: Und es ist wirklich ganz herausragend!
00:29:52: Wir machen bei den Teams auch wirklich fantastische Arbeit.
00:29:58: schon ist und das kann man nicht ausblenden über die letzten fünf jahre hat radio sechs prozent an reichweite gewonnen
00:30:05: verloren verlore du hast gewonnen.
00:30:07: Wunderschön
00:30:10: eine partyfeier,
00:30:12: dann würden wir jetzt aufmachen hier
00:30:15: in den letzten fünf Jahren.
00:30:17: und natürlich radio isst nicht tot weiß auch nicht wer es gesagt hat irgendwann keine ahnung.
00:30:21: aber Darauf müssen wir schauen und es müssen wir im Blick behalten.
00:30:25: Und dann gibt's natürlich unterschiedliche Geschwindigkeiten.
00:30:27: bei Bahn eins geht diese Veränderung wesentlich langsamer von Statten, aber auch da haben wir schon digitale Produkte am Start in Podcastbereich oder auch den Insta Channel WhatsApp oder wenn wir gucken, haben wir das Bahn eines Herzklopfen etabliert.
00:30:43: Das ist so eine kleine Rubrik auf Insta.
00:30:46: die ist unglaublich herzerwärmend.
00:30:49: und schön dass unser Reporter unterwegs und interviewt langjährige Paare nach ihrem Geheimrezept also das echt echt cool was darüber kommt.
00:30:58: Das heißt da bauen wir schon Beibote aber sind natürlich noch wesentlich entspannter.
00:31:02: was die Veränderung im Radiomarkt angeht anders sieht schon bei Bahntrei aus.
00:31:05: So ein Morningshow Das alleinige Zugpfer zu der Peak, den man ja so kennt.
00:31:12: Alle stehen um sieben auf und um acht muss jeder los.
00:31:15: Flacht sich da wirklich kontinuierlich ab.
00:31:18: Wir stehen im Vergleich zur Demitbewerber noch gut da aber es wird immer schwieriger.
00:31:22: Es zeigt sich das sich am Nachmittag.
00:31:24: Jetzt was rauskristallisiert, dass die Leute da noch mal mehr Aufmerksamkeit dran geben.
00:31:29: Das sind eher die Jüngeren, die da reinkommen.
00:31:31: Also das müssen wir im Blick behalten.
00:31:33: und gleichzeitig gucken wir da schon digital, was wir machen mit einem TikTok-Channel seit einem Jahr, seit zwei Jahren – das schaffst du nie!
00:31:39: Das ist ja ein YouTube-Challengeformat unterbahnt, drei Flagge, True Crime Podcasts.
00:31:44: also da sind wir wesentlich aktiver.
00:31:46: Da müssen wir auch wirklich schauen, dass man dranbleiben und im Radio immer sondieren.
00:31:50: Was verändert sich jetzt?
00:31:51: Wo müssen wir wieder anpassen?
00:31:52: Statttäglich personell... Also da ist die Veränderung wesentlich höher.
00:31:56: Und bei PULS haben wir dann nicht auch alle Medien machen, denn mitbekommen haben wir uns mittlerweile von dem jungen Radio verabschiedet einfach wegen zu geringer Relevanz und um dorthinzugehen wo die jungen Leute sind und das ist im digitalen.
00:32:11: also da merkt man sind unterschiedliche Geschwindigkeiten.
00:32:14: ja radio funktioniert aber man muss die Entwicklungen gut im Blick behalten um auch so zwei Love Brands wie Bahn eins Und Bahn drei, wer kommt schneller gut in die Zukunft zu bringen?
00:32:28: Es ist also diese unterschiedlichen Geschwindigkeiten den Ansatz.
00:32:32: Also das finde ich interessant, das mal so zu hören.
00:32:35: und dann natürlich die Herausforderung was dann mit Formaten wie du jetzt angesprochen hast glaube ich ganz gut das ganz gut illustriert dieses Markenversprechen, du hast es vorhin fürs Radio ja skizziert.
00:32:47: Irgendwie dann auch diese markenansprache das versprechendes Gefühl was man mit einer Marke vermitteln will so eins zu eins auf den Plattformen zu übertragen an die Plattform angepasst aber trotzdem glaubwürdig dass es auch von der Marke kommt und er ist kommt.
00:33:01: Ist das die große Herausforderung dabei?
00:33:05: Ja natürlich Menschen Abonnieren ja nicht nur wegen irgendwelcher Inhalte sondern weil sie eine Erwartung haben, weil sie die Personalities kennen.
00:33:13: Weil diese Erwartungen immer wieder erfüllt wird und wir arbeiten da ganz konkret wirklich mit einem Markenkern.
00:33:20: Der ist auch bei Bayern eins und bei Bayern drei.
00:33:21: unterschiedlich sind unterschiedliche Lebensalter.
00:33:25: also wir sind bei Bayern ein sehr konstruktiv unterwegs haben, da auch so Leitsätze wirklich positiv aufs Leben zu schauen.
00:33:33: Natürlich alles andere nicht auszublenden aber auch immer lösungsorientiert in die Richtung zu gehen und diese Ruhe auszustrahlen.
00:33:39: Wir sind ein Begleiter.
00:33:40: wir wollen von euch die guten Geschichten und es findet sich in allem was wir in der Bahn Einzwelt bauen findet sich wieder.
00:33:46: Da sind wir ganz klar in unserem Markenversprechen und weichen dann auch nicht davon ab.
00:33:51: Bei Bahn drei ist das natürlich eher so dieses Rush Hour des Lebens und wir feiern hier schon noch Bayern und gut gelaunt.
00:33:58: Und ja, es ist einfach viel zu tun.
00:34:01: in dieser Lebensphase von Ende zwanzig bis Ende dreißig tut sich wahnsinnig viel entweder jobmäßig oder mit Family oder wie auch immer.
00:34:10: da ist jeder gefordert und dem versuchen wir dann auch Rechnung zutragen mit dem Begleitprogramm.
00:34:16: Das funktioniert sehr, sehr gut und damit haben auch unsere Mitarbeitenden wirklich so im Kopf.
00:34:23: Worum geht's?
00:34:24: Was ist der Kern von dem, was wir sind und was diese Marke ausstrahlen soll.
00:34:28: Und dementsprechend entwickeln wir auch die einzelnen Produkte.
00:34:30: oder wenn wir etwas Neues starten heißt es auch immer passt das zu unserem Markenversprechen.
00:34:35: Sind wir da wirklich klar?
00:34:37: Starke Marken sind in der Regel immer ganz, ganz klar in ihrer Markenführung.
00:34:42: Das zieht sich wie gesagt durch von Themen Personalities Tonfall, Produktion, Events.
00:34:49: dass die Leute wirklich wissen, das ist mein Bayern eins, das is mein Bayern drei Bei Puls ist schon wieder anders gelagert.
00:34:55: Also was ist angesprochen?
00:34:57: Eine Zielgruppe höchst heterogen, also sie sitzen im Bierzelt.
00:35:02: Zu achtzig Prozent sitzen Sie in den Bierzeltern und ansonsten sind sie höchste Heterogen.
00:35:06: Egal was meine lebenden Lebenseinstellungen sind, im Bierzelten setzen sie alle.
00:35:09: Dann setzen
00:35:09: sich alle genau!
00:35:10: Und ansonstens sind sie Höchst unterschiedlich.
00:35:12: Das sind Subkulturen en masse und es werden immer mehr und immer mehr.
00:35:16: das heißt da dieses eine Lagerfeuer zu entzünden Und möglich.
00:35:22: insofern arbeiten wir da einfach intensiv Personalities, Hosts Inhalt der zur Zielgruppe passt und eher dann auf so eine kleine Zielgruppen zuzuschneiden.
00:35:34: Und bei euch versuchen wir eben ein kleines Feuer zu entzünden.
00:35:37: Also jetzt zum Beispiel, wer es noch nicht kennt kann mal reingucken Die Puls Reportage ist ein ganz erfolgreiches Reportage-Format für die junge Zielgruppee.
00:35:45: So selbst Versuche machen da unsere Host.
00:35:47: Es ist also ganz wild was sie zum Teil ausprobieren.
00:35:49: Ich denke mir oh Gott Ich hab's finanziert, was die da so machen.
00:35:53: Genau und da haben wir jetzt die eine Million Abonnenten geknackt.
00:35:56: also das ist schon toll!
00:35:58: Also es funktioniert aber es braucht auch seine Zeit das aufzubauen.
00:36:01: Das ist schon auch Arbeit und auch immer klar an der Zielgruppe orientiert.
00:36:08: Und die ist höchst heterogen?
00:36:11: Du hast gesagt...
00:36:11: Und des meist geschauter Video im letzten Jahr war der Selbstversuch als Bedienung im
00:36:18: Wahrscheinlich im Bierzelt auf dem Oktoberfest.
00:36:20: Genau!
00:36:24: Sehr gut, ja aber dieses Bierzellthema beschäftigt
00:36:30: mich nicht
00:36:31: so viel, weil ich auch selber gerne im Bierzeit sitze, das gebe ich gerne zu an dieser Stelle.
00:36:39: Aber weil es natürlich auch... Ich finde es erzählt ein bisschen was über wie wir so auf junge Ziergruppen gucken manchmal, also ich glaube natürlich wenn man jetzt irgendwie die keine Marketing oder keine Marktforschung jetzt gemacht haben, fragt wie stellst du dir eigentlich die jungen Leute vor?
00:36:57: Dann wird man wahrscheinlich relativ ähnliche Antworten kriegen.
00:37:00: Das sind so diese jungen Hippen, Vogue auch wenn das Wort natürlich inzwischen auch eher ein Kampfbegriff leider geworden ist als alles andere Menschen.
00:37:10: aber auf der anderen Seite wie gesagt hast du sagst du jetzt halt ja aber Bierzelt ist schon für alle irgendwie immer noch spannend und die Leute wollen eigentlich mehr Regionen wieder unterwegs sein und haben irgendwie so ein bisschen mehr dieses, was man gemeinnimmt wahrscheinlich als konservativeres Lebensgefühl beschreiben würde.
00:37:29: Das ist natürlich, wie begegnet euch das in der Arbeit?
00:37:33: Also spiegeln euch das die jungen Leute auch wenn ihr das im Programm aufgreift.
00:37:36: Dass du es auf jeden Fall auf offene Herzen und Ohren stößt.
00:37:41: Wie schaust du auf das Thema diese verschiedenen Lebensrealitäten gut abzubilden im Programm gerade auch für den jungen Leuten weil man denen ja oft zuschreibt.
00:37:50: Die sind alle irgendwie progressiv Und keine Ahnung.
00:37:54: Man hat so ein stimmtes Bild im Kopf.
00:37:56: Es gibt halt von allem was.
00:37:58: Ja und auch da wissen wir ja, ist schon auch viel Populismus unterwegs so mit der Gensi.
00:38:03: jetzt haben wir sie einmal in die Schublade gesteckt und dann sind wir alle wiederhaseleuchtet.
00:38:07: Alle faulen und
00:38:08: so.
00:38:08: So ist es natürlich.
00:38:10: Klar
00:38:11: München
00:38:13: in den Club gehen mit achtzehn bis fünfundzwanzig jährigen dann sieht das anders aus als wenn ich im Land zu Das mache oder in Schweinfurt, oder sonst wo.
00:38:21: Ich hatte hier auf meinem Fragenzettel als Beispiel auch München.
00:38:24: Man meint die siebzehnjährige aus München genauso wie den vierundzwanzigjährigen.
00:38:28: in Immunreuth, Oberpfalz habe ich mit dem Finger über die Karte und dann so drauf
00:38:34: ist.
00:38:34: Da bin
00:38:34: ich nicht bei Immun Reuth gelandet.
00:38:37: Das nur am Rande, Entschuldigung.
00:38:40: Auch gut!
00:38:42: Wie gesagt bei Puls ist es einfach insgesamt schwieriger weil wir verschiedene... Zielgruppen bedienen und da sind die einen ein bisschen progressiver.
00:38:49: Und die anderen sind ein bisschen konservativer, ich glaube das ist auch einfach wichtig, dass alles im Blick zu behalten.
00:38:57: Wir machen jetzt zum Beispiel eher für die jungen Leute, die eher in Regionen mit kleineren Städten oder Dörfern wohnen.
00:39:03: Den Pulsbeichtstuhl funktioniert super und funktioniert auch eher gut.
00:39:07: so mit zu traditionellen Themen gerade eben was verdiene ich als Wiesenbedienung?
00:39:13: Oder was ist mir passiert bei uns beim Dorffest oder sowas?
00:39:16: also da sind solche Geschichten dabei.
00:39:20: Und dann gibt's natürlich die progressivere Sachen wie unseren Podcast für die LGBTQ Bewegung.
00:39:25: Willkommen im Club, das ist ein ganz toller Podcast aber natürlich zugeschnitten auf diese Zielgruppe.
00:39:30: also wir versuchen gerade bei den unter dreißigjährigen da schon diese perspektiven Vielfalt auch breit abzubilden.
00:39:38: Aber Dann ist es immer so ein Thema und da haben wir noch nicht die Lösung gefunden.
00:39:42: natürlich auch mit dem thema Bindung.
00:39:44: wenn du halt oft jede Gruppe auf jede Subkultur auch versucht, für sie persönlich etwas zu machen.
00:39:51: Hast du halt ein Produkt bei denen drin stehen und dann sagen die mir das eine finde ich ganz gut.
00:39:55: aber mit dem BR was zu verbinden müsste man noch natürlich etwas mehr Ansätze finden.
00:40:01: Also da versuchen wir jetzt schon bei der Pulsreportage mal zu schauen, kann man da eher mal so eine Welt auch bilden um sie öfters zu treffen.
00:40:09: weil das haben wir auch wieder mit der Medienforschung festgestellt dass diese Bindung schon auch entsteht.
00:40:13: einmal dadurch dass ich die Reichweite habe in der Zielgruppe aber auch dadurch dass sie Berührungspunkte hat auf mit verschiedenen Produkten.
00:40:22: und umso jünger, umso mehr Berührungspunkte brauchen unsere User.
00:40:26: Weil sie einfach in dieser wahnsinnigen Flut schon gar nicht mehr wissen wer beschießt die eigentlich alles?
00:40:31: Mit irgendeinem Inhalt.
00:40:32: und um zu sagen ah das ist der PR darf es nicht nur ein sein sonst müssten eigentlich laut Forschung irgendwie fünf sechs oder sieben sein und das ist schon eine ganze Menge unter überhaupt so ne Bindung zu erzeugen.
00:40:44: also das ist ein ganz harter Job.
00:40:47: Theoretisch wüsste man, wie es geht.
00:40:48: Aber Lösungen haben wir keine, weil dazu fehlen natürlich auch die Finanzen.
00:40:52: Ja ich wollte sagen natürlich... Das ist
00:40:53: das Produkt ins Gleis.
00:40:55: Unglaublich!
00:40:55: Ressourcen aufwendiger.
00:40:57: Jetzt hast du gerade schon natürlich auch gesagt, einmal die Aufgabe dieser Markenbindung im Digitalen der jungen Zielgruppe vor allem im Kontext von.
00:41:09: sie werden überschwemmt mit Content sowohl von Creatern aber immer mehr ja auch von der KI.
00:41:16: alle die auf Social Media unterwegs sind und da sind wir glaube ich alle mehr oder weniger.
00:41:22: Also merken ja, wenn sie ihre Apps aufmachen, sei es TikToks, sei ist Instagram oder andere.
00:41:26: Dass man inzwischen eigentlich mehr KI-Content sieht als anderen.
00:41:29: also so geht's mir gefühlt auf jeden Fall.
00:41:33: Ist das eigentlich eher Chance?
00:41:35: Oder Gefahr für eine Medienmark wie euch dass ihr entweder untergeht?
00:41:39: Das wäre die Gefahrseite oder wieder Menschen mehr nach Halt und Ankerpunkten auch im digitalen Suchen wie der BR dann einer sein könnte zum Beispiel
00:41:51: Naja, im Endeffekt ist es beides.
00:41:54: Und der User wird's dann zum Schluss auch entscheiden.
00:41:57: Das ist natürlich diese KI-Flut – das ist einfach immens!
00:42:01: Was uns da allen jeden Tag begegnet und was ich merke.
00:42:06: Es kommt wieder mit meinen Töchtern eine ganz gute Richtung.
00:42:08: oder die checken schon verdammt viel, die checkens besser als ich.
00:42:13: Oder mein Mann, der kommt z.B.
00:42:14: um die Ecke und sagt Mensch, da rüpfen wir jetzt wieder Kaninchen auf den Trappen?
00:42:17: Polinen und die sagen, Mensch, Papi ist doch KI.
00:42:21: Also wo wir Erwachsenen das eher noch lernen müssen, die wachsen damit auf und können das sehr gut unterscheiden.
00:42:26: Das finde ich sehr spannend.
00:42:29: Und ich bin davon überzeugt eben dieses Menschen vertrauen Menschen dass sie das wissen und deswegen eigentlich für uns die Chance ist wirklich zu sagen, dass es hochwertiger Content ist von Menschen gemacht.
00:42:40: Wir merken ja auch schon, dass junge Leute aus Social Media bewusst Schon Inhaltes so generieren oder so herstellen, dass man merkt das ist gar nicht KI weil es mit Absicht dieses oder jenes eingebaut was eine KI nie erzeugen würde.
00:42:55: Das finde ich also einen ganz spannenden Trend und finde ich sehr positiv.
00:42:59: Und dann wird es Dinge geben die werden zu unserem Leben gehören und werden des Medienleben auch verändern.
00:43:03: und das ist nennen nehmen wir aufwärtig hochwertige Produktionen mit entsprechenden Hintergründen wo mal die Masse aufdoppeln muss, auf Millionen, die da keine Ahnung irgendwo im Mittelalter kämpfen und so weiter und sofort.
00:43:15: Also das gehört natürlich einfach zum Geschäft dazu.
00:43:19: Da sind Herausforderungen natürlich auch entsprechende Regularien zu finden.
00:43:25: Das
00:43:26: ist eine Herausforderung man geht unter.
00:43:30: Die Frage ist wie macht man es?
00:43:32: Ich glaube ein großes Thema ist auch einfach nochmal Regulierung Social Media.
00:43:36: Wir wissen wozu diese Inhalte dann benutzt werden, dass viele uns nichts Gutes wollen.
00:43:43: Das ist die Tech Milliardäre natürlich auch ausnutzen mit ihren Algorithmen.
00:43:47: da braucht es eine saubere Regulierung.
00:43:49: ich glaube das muss her.
00:43:50: ich bin auch überzeugt es kommt.
00:43:52: Das kann man nicht so laufen lassen.
00:43:55: aber im Moment klar ist es bei uns eine große Herausforderung.
00:43:57: Das natürlich auch noch mal.
00:43:58: eine ganz eigene Podcast Reihe Wahrscheinlich das Thema, was ich auch noch interessant finde bei der Frage natürlich auch da haben wir wieder wenn wir über den reinen Inhalt der Flutet die Plattform und macht die Aufwindbarkeit schwieriger für etablierte Medienmarken mit seriös generierten Content.
00:44:20: Aber eine Chance ist natürlich auch wieder wahrscheinlich der Rückkanal, der natürlich auch dieses Mitsprache und ich kann irgendwie mitreden.
00:44:29: Und am anderen Ende sitzt ein echter Mensch, der hört sich das an oder antwortet mir oder wie auch immer... Wie schaust du da auf eure Verantwortung, auch gerade mit Blick auf Puls?
00:44:39: Was ich mich oft frage wenn ich auf junge Angebote schaue.
00:44:43: Auf Angebote für junge Menschen und Medienangebote in einer Gesellschaft in der jungen Themen ja jetzt nicht unbedingt Hochkonjunktur haben oder die Perspektive von jungen Leuten bei Themen sagen wir lieber mal so.
00:44:55: Nicht unbedingt Hochkonditionen haben selbst wenn sie sich selbst betreffen wie wir diskutieren über das Social Media Verbot oder über die Werbpflicht oder so hat man die Perspective der Menschen, die es dann eigentlich am Ende betreffen soll irgendwie wenig drin.
00:45:08: Wie schaust du darauf und wie nehmt ihr die Verantwortung auch gerade mit Puls?
00:45:12: Mit dem jungen Angebotwahl?
00:45:13: Auch diese Stimme geben den jungen Leuten.
00:45:16: Das ist extrem wichtig.
00:45:17: also das halte ich auch für extrem wichtig.
00:45:19: wir haben auch ganz bewusst da kein Community Management.
00:45:22: Wir haben wirklich eine Community Redaktion Und wir planen von Anfang an bei PULS, wenn wir mit einem Produkt an den Start gehen gibt es da eine eigene Community-Ressource dafür.
00:45:32: Also nicht das ist irgendwie ein Team sind vier Leute und die versuchen sich durch die Kommentare durch zu wursteln und irgendwie zu herzeln und mal kurz zu antworten sondern jedes einzelne Produkt in seinem Team hat auch wirklich einen Community Redakteur der sich mit dem Thema auskennt Mitdiskutieren kann, regulierend eingreifen kann.
00:45:53: Andere Perspektiven mit einbringen und das ist sehr wichtig und es funktioniert auch sehr gut.
00:45:58: Und auch bei Bahn Eins und bei Bahn Drei legen wir ganz großen Wert.
00:46:01: Wir haben die Community Redaktion jetzt aufgebaut Die letzten zwei Jahre noch personell stärker ausgestattet um viel mehr in diesen Dialog zu kommen.
00:46:09: Auch bei Bahn eins und er Wer mal mag Kann sich den Vormittag mal anhören Den haben wir wirklich für die Community gestrickt Mit einer ganz, ganz tollen Resonanz.
00:46:18: auch bei Bahntrei machen wir viel mit der Community zusammen.
00:46:20: Also das ist ein permanentes Zusammenspielen sehr guter Dialog und man wird auch miteinander telefoniert.
00:46:26: wenn man merkt ah jetzt haben uns irgendwie verbissen in der Diskussion.
00:46:29: ich rufe den jetzt vielleicht besser mal an Machen unsere Leute auch eigentlich sehr gerne.
00:46:34: Das heißt wir sind da eigentlich sehr nah dran.
00:46:36: Wir nehmen es auf Interessieren uns für die Geschichten, lassen die OnAir vorkommen.
00:46:41: Und wir haben auch wirklich das Ziel so pro Monat kommt eine gewisse Anzahl an Themen der Community bitte on Air und es hat auch das Radio jetzt in den letzten Wochen und Monaten auch nochmal deutlich verändert.
00:46:55: Ich glaube was man zum Schluss festhalten kann ist wenn man dir so zuhört Es ist kein Zufall der Erfolg den die Marken über die wir heute besprochen haben den die ja durchaus haben, das kann man ja an den Zahlen ablesen glaube ich.
00:47:11: Da muss ich dir gar nicht honig ums Maul schmieren weil es sagen die Zahlen dass du erfolgreiche Marken verantwortest.
00:47:17: und auch deswegen wollte ich einfach nochmal mit dir sprechen weil jeder Erfolg hat ja auch eine Grundlage irgendwo und ich glaub das ist ganz gut rausgekommen heute.
00:47:27: Ja sind zwei tolle Teams!
00:47:28: Warum gerade die Marken, diese marken trotz aller Schwierigkeiten und trotzdem natürlich auch da eine Reichweite irgendwie sinkt.
00:47:34: Und ihr habt natürlich die gleichen Herausforderungen wie wir alle anderen.
00:47:39: aber der erfolgt ja da ist gibt dir euch recht.
00:47:42: und dieser unbedingte Fokus auf die Community und das echte Miteinander in dieser Flut an Content an Bullshit sorry der draußen so unterwegs ist Kann ein Erfolgsrezept sein für die Zukunft, wenn auch auf kleinere Marken jetzt abseits vom Bayerischen Rundfunk geschaut.
00:48:04: Wenn man sich Gedanken macht wer ist in meiner Community und wer ist wichtig für mich?
00:48:09: Und was ist mein Publikum mit denen in den Austausch zu treten das kann ja von Nische bis zumasse können kann dass kann man das ja auf sich immer so bisschen runterbrechen beziehen.
00:48:19: Ich glaube, das ist die große Herausforderung.
00:48:21: Wenn wir auf die Medien-Trends... Wir haben sie am Anfang angesprochen so schauen, ist das wahrscheinlich für mich zumindest der Übertrend über allem dieses.
00:48:30: Wer ist mein Publikum und wie kann ich mit denen zusammen irgendwie navigieren in dieser Content Flute?
00:48:35: Ich glaube dass es zusammengefasst vielleicht das was wir besprochen haben in den letzten
00:48:40: paar Minuten.
00:48:44: Ab ins Bierzelt.
00:48:44: Und da, das ist ein fantastisches Schlusswort, findet Jana Dotsauer und mich in den Beerzelt im Jahr.
00:48:55: oder auch vorher noch.
00:48:56: Da können wir dann weiter reden über diese Themen, über die wir heute gesprochen haben.
00:49:01: Liebe Diana!
00:49:01: Vielen vielen Dank und es war wirklich wirklich spannend und interessant.
00:49:04: Und ja das hat sich doch gelohnt dass wir das nochmal vertieft haben unseren kleinen Talk von der Bühne beim Trendevent des Mediennetzwerk und jetzt hier im Podcast den Medien Tage.
00:49:13: Dankeschön, dass du dir nochmal Zeit für mich genommen hast.
00:49:15: Sehr gerne, vielen dank hat sehr viel Spaß gemacht.
00:49:18: Das freut mich.
00:49:19: alles Gute dir und auch euch da draußen.
00:49:21: liebe Hörerinnen und Hörern.
00:49:22: natürlich vielen Dank fürs zuhören Und das war es von mir an dieser Stelle.
00:49:27: Bleib stabil und bis zum nächsten
00:49:34: Mal!
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