„Man spürt eine Aufbruchstimmung“ – wie Robert Förster Audio durch Daten und KI neu denkt

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00:00:00: Inzwischen verstehen die Menschen und zwar wirklich auch vom CEO über die Redaktion bis hin zum Praktikanten, zum Volontär.

00:00:07: Verstehen wie kann KI ihnen helfen ihre Arbeit besser zu machen schneller zu machen effizienter zu machen?

00:00:13: Und das kombiniert also redaktionelle Hoheit journalistisches Know-how und die Technologie dahinter.

00:00:20: Das ist das was so ein bisschen diese diese Stimmung in mir sehr positiv gepusht hat.

00:00:27: Robert Förster von Radio Zeit ist optimistisch, wie man hört.

00:00:31: Was die Zukunft von Radio und Audio angeht!

00:00:35: Und woher dieser Optimismus kommt?

00:00:37: Welche Rolle Daten dabei

00:00:39: spielen?!

00:00:39: Und wie er selbst mit Radio-Zeit die Zukunft mitgestalten will... Darum geht's jetzt – und jetzt gehts los!

00:01:03: Mein Name ist Luca Schöne und ich begrüße euch zu dieser Folge unseres Podcasts aus Riga in unseren Podcast.

00:01:11: Das war der Weg unseres heutigen Gast, da haben Robert Förster Beim Event ist vielleicht auch ganz falsch.

00:01:23: Eigentlich was hat danach schon, wenn wir mal ehrlich sind vor der Tür so gegen drei und zwanzig Uhr.

00:01:29: aber wie das bei solchen Events halt ist irgendwie sind wir dann trotzdem schnell auf Arbeit und Themen und Business und Radio gekommen weil wir deswegen waren ja alle da Und wir sind schnell darauf gekommen dass du doch mal zu mir in den Podcast kommen solltest Weil Du eine Menge Ja, eine Menge zu sagen hast über die Zukunft von Radio einen guten Blick auch darauf hast was es braucht für diese Zukunft dieses Radios und wie sich Radio aufstellen kann.

00:01:56: Und was auch deine Rolle oder eure Rolle bei dem Thema ist.

00:02:00: Und eure Rolle da bin ich schon mittendrin bei Radio Zeit.

00:02:04: das ist ja dein Unternehmen was du gegründet hast.

00:02:08: Da wart ihr bei den Radio Days In der Expo zu Gast und habt ausgeschätzt.

00:02:12: Im zweiten Mal glaube ich, in Athen wart ihr ja auch schon dabei genau und deswegen finde ich dein Blick auch besonders spannend auf diese Frage wie blickst du auf die Zukunft von Radio?

00:02:22: Weil dir auch viele Gespräche mit internationalen Menschen da dann für es und irgendwie auch deren Blick so ein bisschen eingefangen hast.

00:02:29: das ist immer ganz geil wenn man da in der Explo sitzt und dann viele verschiedene Menschen aus vielen verschiedenen Ländern trifft Und über all das, was Radiozeit ist.

00:02:39: Was ihr da macht aber auch, was es eigentlich bedeutet für die Zukunft von Radio.

00:02:43: Darüber wollen wir heute sprechen.

00:02:44: Aber erst mal Heirobert!

00:02:47: Schön dass du da bist.

00:02:49: Danke für die Intro und ganz lieben Dank für die Einladung.

00:02:53: natürlich, dass wir uns getroffen haben in Riga.

00:02:57: Das ist natürlich super weil das zeigt auch, aus sämtlichen internationalen, nationalen von Verbänden bis Radiostation selber.

00:03:08: Dass da echt eine Community entstanden ist die was will.

00:03:12: und das ist eigentlich das Zeichen, was ich so ein bisschen rausgelesen habe aus den Radio Days, was so ein bischen mein Kern war, den ich daraus gelesen habe es ist Wiederaufbruchstimmung Es geht wieder etwas Die Leute haben verstanden um was es geht Und dass ist so ein Bisschen das wo ich glaube Da bewegt da kann sich wirklich was bewegen und da möchten wir natürlich auch Teil davon sein.

00:03:38: Und ja, ganz lieb dank dass wir darüber auch ein bisschen sprechen können über die Zukunft von audio.

00:03:44: Super gerne, weil es ist ja immer wahnsinnig langweilig wenn Leute sich einig sind im Podcast.

00:03:49: Aber jetzt sind wir uns leider, jetzt sind bei uns halt gerade einig!

00:03:52: Weil ich hatte... Ich hab's dann für den Blog beim Mediennetzwerk auch schon aufgeschrieben kann ich gern auch verlinken in den Schaunetz.

00:03:58: Ich habe nämlich auch das Wort Aufbruchstimmung benutzt in diesem Text und das war nicht abgesprochen.

00:04:04: jetzt liebe Hörerinnen und Hörern, dass wir das beide so sehen weil ich auch das Gefühl hatte.

00:04:10: Ich hatte wirklich das Gefühl, egal worum es thematisch dann ging, ob es um Programm ging oder um Technologie ging, dass an allen Stellen so wirklich das Gefühle da war und auch international da ist... Audio hat eigentlich Konjunktur gerade.

00:04:25: Also was audio den Menschen geben kann, wie sehr Menschen auch audioangeboten vertrauen sei es Radio, sei es Podcasts und so weiter dass da in diesen unsicheren Zeiten der aufgewühlten Welt in der wir so unterwegs sind.

00:04:39: Audio eigentlich total den ja eigentlich war audio nie weg aber ein bisschen Comeback erlebt auch im Denken und im Wie wir als Branche darüber reden.

00:04:48: das habe ich irgendwie So wahrgenommen und bin fast schon einigermaßen beseelt aus Riga weggeflogen, ehrlicherweise.

00:04:56: Ging dir das ähnlich?

00:04:58: Das ging mir tatsächlich ähnlich und zwar rein erst mal.

00:05:02: wenn wir jetzt mal redaktionell sehen ist radio oder audio podcast sind wir einen medium was einordnet was versteht weil wir einfach journalistisch sehr gut arbeiten.

00:05:14: also Wir waren verschrien als so ein bisschen die, die die Musik Playlist irgendwie herunter ballern und die besten achtziger neunziger.

00:05:22: Und ich glaube dass sie Menschen verstanden haben die die Radio machen das der Inhalt, den sie dort bringen.

00:05:28: Die Nachrichten die Sie bringen, die Berichte, die Interviews die Sie machen eine viel höhere Relevanz inzwischen haben weil eben die Welt so ein bisschen auch aus den Fugen geraten ist um sie ein bisschen einordnen zu können weil unsere Leute gut ausgebildet sind und weil sie sich gut artikulieren können und weil Sie einen objektiven Blick haben.

00:05:47: Und ich glaube das ist etwas also rein redaktionell was dann wirklich dicken fetten Punkt macht.

00:05:54: Wir können dann ein bisschen reinschauen, wie wir als Radiozeit das ein bisschen unterstützen können.

00:05:58: Und wenn ich jetzt aber technologisch reinschaue habe ich ein ähnliches Gefühl weil inzwischen viele das Thema KI verstanden haben.

00:06:06: Ich meine, wir kennen uns jetzt auch schon ein paar Jahre sind uns immer überall ein bisschen begegnet da begegnete und da begegnet.

00:06:12: Ähm ich habe mein erstes KI-Unternehmen.

00:06:15: haben wir zwei tausend sechzehn gehabt mit Multicast Media.

00:06:18: Da haben wir schon über Transkriptionen gesprochen Und wie wir Inhalte sichtbar machen können.

00:06:22: Das war visionär Ja?

00:06:25: Ähm alle haben es so ein bisschen verstanden.

00:06:27: Ach ja textbasiert das Internet okay Audio und Text basiert passt nicht so richtig.

00:06:31: Also müssen wir irgendwie eine Transformation dahin bekommen.

00:06:35: Aber der Weg dorthin war noch ziemlich schwierig, dort die Use-Cases herauszuziehen und zu sagen das hilft euch.

00:06:40: Inzwischen hat sich das gedreht!

00:06:42: Inzwischen verstehen die Menschen und zwar wirklich auch vom CEO über die Redaktion bis hin zum Praktikanten, zum Volontär verstehen wie kann KI ihnen helfen ihre Arbeit besser zu machen schneller zu machen effizienter zu machen?

00:06:55: Und das kombiniert also redaktionelle Hoheit journalistisches Knowhow Was so ein bisschen diese Stimmung in mir sehr positiv gepusht hat.

00:07:10: Ja, wie gesagt ging mir echt ähnlich.

00:07:13: und auch zu dem was du sagst wir werden vieles von dem jetzt mal ein bisschen aufrollen natürlich aber auch die Bedeutung von Inhalt von Wort wo ihr ja auch dann euch viel mit beschäftigt und auch strategische Hilfestellungen geben wollt mit eurem Tool Radio Zeit.

00:07:26: Er hat James Cridland den ja viele von euch auch da draußen sicherlich kennen, den Namen oder seinen Newsletter abonniert haben.

00:07:33: Oder ihn auch auf Veranstaltung schon gesehen haben.

00:07:35: Der hat das auch nochmal unterstrichen.

00:07:37: dass gerade in jungen Zielgruppen Wort wichtiger wird also und zwar wirklich erstaunlich viel wichtiger wird hatte ich den Eindruck wenn der die Zahlen gezeigt hat.

00:07:47: was zeigt so dieses Dieses alte Vorurteil, was wir auch in der Branche lange so ein bisschen hatten.

00:07:52: Die Worten interessiert ja keinen und das stört ja nur... Das ist halt nicht mehr so!

00:07:56: Und für mich war es auch so ein sehr gutes positives Zeichen und dass da Technologie helfen kann.

00:08:02: Auch das war bei den Radio Days Thema und wird auch überall sonst Thema wo wir uns immer wieder begegnen.

00:08:09: Jetzt hast du schon angedeutet, du bist natürlich nicht erst seit gestern in dieser Medienbranche.

00:08:12: Das hört man ja schon wenn man dir zuhört dass du da schon ein bisschen Erfahrungen gesammelt hast an der Schnittstelle von Content Technologie und Business.

00:08:21: Hast vom Programmmanagement Agentur Beratung auch da viel schon gemacht.

00:08:25: Hast Togo Radio bei RTL mit aufgebaut Und du bist ja so ein bisschen dafür da wenn ich das mal so So sagen darf, so alte Gewohnheiten in Radiosendern ein bisschen ja auch aufzubrechen.

00:08:39: Bevor wir dazu kommen wie ihr das macht was war denn eine alte Gewissheit oder Gewohnheit von dir die du zuletzt loslassen musst es eigentlich?

00:08:48: Eine alte Gewohnhalt im Radio?

00:08:51: Grundsätzlich wenn wir so auf Business-Technologie Medienradio schauen fällt hier da etwas ein.

00:08:57: So zum Reinkommen, das war eigentlich meine Einstiegsfrage.

00:08:59: Jetzt haben wir vorhin schon viel geredet aber ich wollte sie trotzdem stellen.

00:09:03: Damit

00:09:03: überropelste mich jetzt ein bisschen tatsächlich... Was ist denn so eine Gewohnheit die sich verändert?

00:09:07: Also meine Gewohntheit, also ich bin immer noch ein sehr starker Radio-Hörer.

00:09:13: Ich habe immer noch so früh am Morgen mache ich mir mein Lieblingsradiosender an und höre da gerne zu.

00:09:17: Das sind übrigens in redaktionell geprägter Sender ja nicht so viele die besten achtziger neunziger und zweitausender sondern eher redaktional geprägt der Sender aber auch mit Musik.

00:09:27: Aber meine Routinen haben sich ein bisschen verändert, seitdem es so ein bisschen auch dieses Podcasting gibt.

00:09:33: Podcast hat mein Leben verändert weil ich einfach Radio als dieser Element sehe.

00:09:40: Radio ist für mich eine Litwassäule wo... Ein bisschen was nicht so in Tiefe gegangen wird, sondern weil es so ein bisschen angeteasert wird.

00:09:48: So ein bisschen angekratzt das ist heute Thema.

00:09:50: Das kanns Thema sein.

00:09:52: und dann höre ich einen sehr speziellen Podcast der dann wirklich auch noch mal die tiefe hineingeht.

00:09:57: was mich interessiert Und diese Kombination Was is a breaker?

00:10:02: Und dass ist auch immer das was sich den radiosendern ein bisschen mitgeben möchte.

00:10:06: Ich weiß nicht ob's da erhebungen gibt oder es jedenfalls so mein gefühl dass wir Radio Station dieses Podcasting komplett verhauen haben.

00:10:16: Also wirklich, wir sind da komplett nebenan vorbei!

00:10:19: Wir sind redaktionär ja so top drauf eigentlich.

00:10:22: aber die besten Podcast kommen nicht von den Radio Stationen.

00:10:25: ehrlicherweise weil was ihr eigentlich so das Medium sein müsst, weil sie einfach die Leute dafür haben, das Know-how dafür haben und die Technologie haben, die einen Zugriff auf die journalistischen Inhalte haben... Aber es gibt keine große Radiostation, die jetzt einen mega geilen krassen Podcast hat.

00:10:42: Im Gegenteil sie kaufen welche ein und titulieren es als ihrs was dann eigentlich nicht das wirkliche ist.

00:10:50: Und das ist etwas was mir in den letzten Jahren auch mal so vieles ja so ein bisschen so ein Bauchgefühl gegeben hat von ey ihr altbackenden Menschen!

00:11:02: Was ist mit euch los?

00:11:04: Ey ihr könnt das doch.

00:11:06: Als ich selber noch, also bei Togo war.

00:11:09: Bei RTL haben wir auch darüber nachgedacht wie können wir Podcast für Kids machen?

00:11:14: Wie kann sowas aussehen und haben relativ schnell auch gemerkt dass die Leute die Radio machen nicht gleichzeitig Radio und Podcast machen können Weil der Aufwand, den Podcast vorzubereiten die Redaktion dafür und das aufzunehmen.

00:11:31: Das zu schneiden und aufzubereitend nach zu distribuieren.

00:11:35: Das ist eigentlich ein eigener Schritt Und da haben wir wirklich über Ressourcen gedacht.

00:11:42: Wer kann das machen?

00:11:43: Wie viel Zeit können wir denen geben um das ordentlich zu machen?

00:11:46: weil das ist für uns echt ein wichtiges Thema.

00:11:49: Da könnten wir in eine Bresche hineinspringen, die es noch nicht gibt.

00:11:53: Dann können wir einen Markt hineingehen und den gibt's so noch nicht.

00:11:56: Denn den können wir besetzen.

00:11:57: Ob das jetzt ein lokaler Markt ist oder ob das ein Zielgruppenmarkt ist, das sei erst mal dahingestellt.

00:12:03: Und ich glaube dass das ein Thema ist der es im Zukunft noch einen deutlich höheren Drive bekommt.

00:12:14: Wir sind in ganz vielen Gesprächen wo uns Funkhäuser, wo uns Medienunternehmen sagen hey wir brauchen mehr Inhalte Wir haben die Leute dafür und wir werden sie nicht noch mehr internationalisieren, sondern ganz im Gegenteil.

00:12:32: Wir werden noch lokaler!

00:12:34: Wir werden sogar hyperlokal.

00:12:36: Das bedeutet dass ein Funkhaus in Franken kann Inhalte, kann einen Radiosender machen für einen speziellen Ort für eine Kleinstadt ja weil dort bestimmte Inhalten funktionieren.

00:12:51: das geht aber nur Wenn ich quasi die Inhalte mir irgendwo fetsche, wo ich sie mir nehme.

00:12:57: Wo ich sie aufbereiten kann wenn ich so eine Art Content Board irgendwie erstelle und das ordentlich einordnen kann.

00:13:06: Weil du kriegst von den großen Agenturen bekommst du keine lokalen Inhalten.

00:13:09: Du musst dort vor Ort sein.

00:13:10: Du musst mit dem Menschen reden.

00:13:11: Du muss mit den Zeitungen kooperieren.

00:13:13: Und da ist das nächste große Thema glaube Ich was auch ein großer Breaker sein wird ist Kooperation.

00:13:19: Du musst in Kooperationen, das geht gar nicht anders als du kommst nicht vorbei!

00:13:23: Ich glaube, das ist gerade ein Thema was viele Radiostationen da wäre ich auch wieder einig.

00:13:30: Tatsächlich grade im lokalen Markt schon bisschen verschlafen haben dieses Podcastthema zumal es ja auch wieder eine größere gesellschaftliche Entwicklung reingeht die der Lokaljournalismus verschwindet ja tendenziell eher aus der Fläche.

00:13:44: Die Lokalzeitungen wir kennen das alles verschwinden werden immer dünner.

00:13:47: Redaktionen werden zusammengelegt die Gebiete, die abgedeckt werden müssen werden immer größer von vielleicht manchmal nur noch einem Redakteur oder so.

00:13:54: und da irgendwie mit Podcast reinzugehen auch mithilfe von KI zum Beispiel.

00:14:00: Du hast gerade die hyperlokalen Angebote angesprochen.

00:14:02: das steckt ja unglaublich viel Potenzial drin und ich glaube da auch darüber hinaus neben dem Business auch diesen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen.

00:14:11: nicht glaube dass ist auch etwas wo noch viel Potenzial drinsteckt und gerade bei lokalen Podcasts auch noch viel potenzial darin steckt.

00:14:20: Einfach, du hast es angedeutet auch da eine Infrastruktur dafür zu schaffen.

00:14:25: Auch intern.

00:14:27: dass man das auf also machen mal eben ein Podcast ist halt so einfach ist nämlich auch nicht.

00:14:32: Es muss halt intern in die Prozesse so eingebunden sein Dass man daraus dann halt relativ viel machen kann.

00:14:39: Dann kommen wir vielleicht so einer kleinen Gewissheit weil jetzt habe ich dich damit überfallen.

00:14:42: Jetzt bin ich natürlich auch so offen und sage was wird alte gewissheit Ich denn über Bord geworfen hab zuletzt zusammen auch beobachten, wenn man mir auf LinkedIn zum Beispiel folgt.

00:14:52: Ich war lange so ein Gegner von Videopodcast.

00:14:56: Ich bin da immer noch skeptisch aber verstehe schon das ist natürlich für die Distribution und für Aufmerksamkeit auf Formatilecken und so auf dem Plattform relativ wichtig ist.

00:15:06: und fang damit jetzt auch an.

00:15:07: Das war meine alte Gewissheit ich über Bord geworfen habe.

00:15:11: Ich so Audio ist doch stark genug.

00:15:13: warum soll ich jetzt mit Video anfangen?

00:15:15: Aber verstehe inzwischen natürlich immer besser Ich sehe es tatsächlich auch einfach an den Zahlen.

00:15:20: bei mir, seit ich das mache läuft's besser.

00:15:24: Das war meine Erfahrung die aber auch zeigt wieder dass es nicht mehr reicht, nur noch in seinem einen Produkt was man irgendwie hat zu denken.

00:15:34: Sondern das ist halt einfach, dass man eigentlich einen Klammern hat so ein Kern aber muss drumherum halt einfach seine Markenwelt ausbauen und für die verschiedenen Kanäle aufbereiten.

00:15:43: Das geht auch an Podcasts.

00:15:46: halt nicht vorbei her.

00:15:47: Absolut!

00:15:50: Du siehst einfach... Und das ist das was ich schon vor zehn Jahren habe ich das schon angeprangert.

00:15:54: Ich hab schon gesagt denkt Bitte Multikanal.

00:15:58: Bitte denkt daran, dass ihr nicht als Radiosender nur ein Radiosendner seid sondern ihr seid eine Marke im ersten mal in Unternehmen mit einer Marke und diese Marke muss in sämtliche Kanäle kommunizieren weil eure Zielgruppe in sähmlichen Kanälen unterwegs ist Und sie werden möglicherweise wenn Sie nicht Radio hören wollen sie aber trotzdem Eure Inhalte nutzen wollen.

00:16:23: Aber dann musst du die Inhalte auch zur Verfügung stellen.

00:16:26: Und das war natürlich vor zehn Jahren noch anders, das waren noch schwieriger.

00:16:31: aber du kannst heutzutage ob das jetzt mit Radiozeit ist oder Wunderbares Beispiel auch.

00:16:37: Ich habe mit Wolf Weimar zusammengesessen von Artigli, waren wir bei den Medientagen auf dem Panel und haben gemeinsam über die Kraft von Lokaljournalismus gesprochen.

00:16:48: Und ich werde da nicht müde das immer wieder zu betonen dass auch wenn dort vielleicht die Reichweite nicht millionenfach ist ja aber ich habe in meiner Region Wenn ich dort zehntausend Leute mit einem lokalen podcast erreiche habe ich dort ne power und wenn ich definitiv tag mache dann ist das eine mega power weil ich tief in die themen hineingehe wie die menschen im herzen trägt weil das ist ihre region.

00:17:16: Und das ist megamäßig.

00:17:17: und darüber muss ich nicht nur ein Artikel in der Zeitung schreiben, sondern ich muss darüber auch in einem jetzt Video Podcast podcast sprechen.

00:17:26: Ich muss im Radio das ein bisschen erzählen.

00:17:28: Da kann ich es wie so eine Litwas-Säule ein bisschen antiesern und sagen geht mal hier auf die Plattform da könnte noch tiefer informiert werden.

00:17:34: Es ist mega mäßig.

00:17:35: Article macht das ganz hervorragend.

00:17:37: Die machen Auszeitungsthemen Machen die Podcast.

00:17:41: Es ist heute einfacher als früher.

00:17:44: Es geht schneller, es muss aber und das ist ganz wichtig in die Prozessketten mit eingebaut werden.

00:17:49: Das ist Teil der Strategie werden.

00:17:51: Absolut

00:17:51: genau so ist das!

00:17:52: Es muss Teil der Strategie werden.

00:17:54: Es muss teil eines Text-Stacks werden.

00:17:56: ja viele Unternehmen beschäftigen sich.

00:17:59: vor zehn Jahren war es die ganz großen Inzwischen sind's auch die ganz kleinen Unternehmen Die sich beschäftigen in Kooperation.

00:18:05: Mit welchem Texte gehen wir denn und sind wir denn unterwegs?

00:18:08: Mit was?

00:18:09: mit welchen Technologien seid ihr denn?

00:18:11: Ach, wir haben noch das.

00:18:12: Ach Ihr habt das!

00:18:13: Das ist ja ein Entriever der sehr schön lass uns doch gemeinsam kooperieren.

00:18:16: können wir das vielleicht zusammen fassen Und dass wird auch in Zukunft eine ganz große Rolle spielen

00:18:27: und eine wichtige Grundlage dafür um den Übergang zu kriegen.

00:18:31: Auch so ein bisschen was ihr bei Radiozeit macht sind Daten.

00:18:38: Du hast vor kurzem bei LinkedIn mal geschrieben, oder das war glaube ich sogar nach den Radio-Days wenn mich nicht alles täuscht.

00:18:43: Radio ohne Daten basiert auf reinen Vermutungen.

00:18:48: Und das klingt ja erstmal einleuchtend so, ne?

00:18:50: Das ist klar wenn man irgendwie Daten erhebt dass man dann besser Bescheid weiß.

00:18:55: Aber vielleicht muss man oder lass uns trotzdem mal darüber reden wie das konkret... Wie helfen Daten am Ende dann konkret besseres Radio zu machen und wie eindeutig ist es eigentlich, dass aus Daten besseres radio entsteht.

00:19:07: Das ist so glaube ich so'n bisschen die Frage die jetzt auch über dem Schritt was ihr natürlich macht.

00:19:11: also wie helfen Daten im Ende konkret bessere Radie zu machen?

00:19:19: Das ist ein Thema, was mich wirklich schon seit Jahren beschäftigt.

00:19:25: Wie kriegen wir es hin in die Köpfe zu bekommen dass Daten wichtig sind?

00:19:30: Das ist erstmal basswürdig.

00:19:32: Daten sind wichtig.

00:19:34: Ich habe letztens in dem Podcast mit Crossplan darüber gesprochen, die sich auch mit Datenmanagement befassen.

00:19:41: das ist so lame da kriegste kein CEO oder Programmdirektor um die Ecke.

00:19:48: Ja, haben wir verstanden.

00:19:50: Aber was konkret das bedeutet?

00:19:52: Es gibt qualifizierte Daten, quantifizierte Daten und was wir machen ist... Wir versuchen aus diesem Wust von Daten die jetzt wirklich sehr konkret auf Medienunternehmen ausgerichtet sind, versuchen wir mit Hilfe diesen Daten diese zu visualisieren und zu sagen wofür sie gut sind.

00:20:12: Was machen die für dich?

00:20:13: Was kannst du damit tun und wie kannst du deine Strategie dafür anpassen?

00:20:17: Konkretes Beispiel, wir haben monitoren einen radiosender und der radio sender gibt uns den Auftrag zu sagen vergleichen doch mal die gesamten inhalte mit unserem style book.

00:20:32: Wir haben ein style book wie unsere Inhalte dargestellt werden sollen wie nachrichten aufgebaut werden soll wie moderatoren sprechen sollen wie die musik sein soll.

00:20:39: Haben wir so ein Stylebook fertig, haben wir seit zwanzig Jahren dieses Stylebook.

00:20:42: Das geben ja immer den Volontären und die Moderatoren bevor sie anfangen Und wir wollen nochmal gucken ob Sie sich daran halten.

00:20:51: das machen wir mit Radiozeit.

00:20:53: Das war bis dato Hat man diese Stylebook einem Berater einen externen oder internen Berater gegeben hat gesagt Geht auch mal durch höre doch mal rein und halten die sich noch alle dran.

00:21:04: Dann hat er sich ein paar Hörbeispiele genommen und hat so aus dem Bauch geschüßt wie sagt Das war gut, das war nicht so gut.

00:21:10: Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen da könnte man noch ein bisschen eine Stufe ranlegen.

00:21:13: was wir machen ist.

00:21:14: Wir nehmen jeden einzelnen Break jedes einzelne Element.

00:21:18: bewerten wir nach diesen Kriterien.

00:21:24: Geht es noch mit deinem Stylebook in Konform?

00:21:28: Ist der Inhalt so und wir geben sozusagen einen Punktesystem heraus.

00:21:32: wenn du so willst geben wir jedem jeder Stunde Jedem Break geben wir ein kleines Mini Zeugnis in die Hand.

00:21:39: Das heißt, den Inhalten geben wir das erste Mal eine Rechnungsbasis.

00:21:47: Wir sagen denen das erste mal in wirklich konkreten Zahlen!

00:21:51: Was bedeutet dieses Programm für dich?

00:21:55: Ist das auf einer Skala von eins bis zehn, ist es ne zehn?

00:21:59: Dann hast du alles richtig gemacht.

00:22:00: Ist es ne fünf oder müssen wir dran arbeiten oder bist du komplett daneben mit der inhaltlichen Ausrichtung?

00:22:06: und Das über eine Langzeitbetrachtung dann zu sehen, wie sich das Programm entwickelt nach verschiedenen Gesichtspunkten.

00:22:13: Also zum Beispiel können wir herausfinden... Ich habe hier nebenbei mein Tool auf und kann da mal ein bisschen reinschauen.

00:22:26: Wir können zum Beispiel sagen Stimmt der Flow?

00:22:31: Stimmt die Ansprache für die Zuhörenden?

00:22:35: Stimmt, die Strategie noch überein.

00:22:39: Wie kommunizierst du mit der Musik?

00:22:41: Wie gehst du in Brexinein?

00:22:43: Wie baust du Interviews auf?

00:22:44: Wie schnell bist du in Themen drin?

00:22:46: Solche Bewertungskriterien legen wir an!

00:22:50: Wie müsste man den Flow... Sorry dass ich da so reingehe aber das kommt mir nicht.

00:22:55: Ich glaube es ist wichtig, dass man das versteht Weil Daten sind für viele Jahre irgendwie, da sind Zahlen oder das sind so viele Musiktitel und so viel Minuten Wort machen wir.

00:23:07: Also das sind ja so harte Zahlenfakten, die man als Datenselb ... Das versteht man, das verstehe sogar ich als Content-Mensch!

00:23:13: Aber wie misst man ein Flow?

00:23:16: Und stellt den dar...

00:23:18: Also der Flow ist immer die Frage, wie verbinde ich Elemente mit einem.

00:23:24: Wie gehe ich in den Musikkinaien?

00:23:25: Wie gehe aus dem Musikkinar raus?

00:23:26: Wie schnell bin ich in meinen Themen drin?

00:23:29: und das spricht über einen Zeitraum.

00:23:32: Wir nennen es so ein Sweep von ungefähr zwanzig Minuten.

00:23:36: Gibt es dort Hacker oder geht es überein?

00:23:42: hat diesen berühmten Flow ... Das ist ein Kriterium, du musst vielleicht schauen wir mal ganz kurz von oben drauf nochmal.

00:23:52: Wir müssen also einer KI, müssen wir sagen wie soll Programm aussehen?

00:23:57: Wie muss Programm analysiert werden?

00:23:59: Wie sieht dieses Thema aus das isst?

00:24:01: Wir haben es gemeinsam mit einem Beraterkollegen gemacht der auch zwanzig Jahre lang im Radio unterwegs ist Tim guter Freund von mir Der geht in Radiostation und und ist genau der, der denen sagt naja es hört sich nicht so gut dann hört sich so angeht daraufhin.

00:24:18: Der hat irgendwann vor einem dreiviertel Jahr kam er zu mir und gesagt sag mal kannst du mir mal das komplette Programm eine Woche lang Morgensendung von dem Sender geben?

00:24:29: Ich möchte mal gucken ob das mit meinem Bauchgefühl übereinstimmt Und er musste feststellen dass wenn ihr das in so klein geht Kleine Stücke über einen längeren Zeitraum, vierundzwanzig sieben gescannt bekommt.

00:24:44: Dann hat er einen viel objektivere Respekt darauf.

00:24:46: Er kann sehr genau sagen wo ist das Problem?

00:24:50: Er kann ganz genau sagen oh da hatte ich ein komisches Bauchgefühl.

00:24:54: aber wo ich jetzt in das Ding reinhöre stimmt!

00:24:57: Da ist irgendwas ja und genau das ist der Punkt.

00:25:00: also wir haben mit ihm gemeinsam haben wir einen Prompting System entwickelt, was ja nichts anderes ist als ein Modul.

00:25:08: Ein Modul entwickelt mit unterschiedlichen Prompt-Ebenen, dass ein Programm analysieren kann aus Sicht des Hörers.

00:25:16: also die Maschine sagt ich bin der Hörer und ich achte auf das, was das Stylebook sozusagen mir vorgibt und vergleiche mit dem, was ich als Material eingeschoben bekommen habe.

00:25:27: Also Ich Als Hörere Mit meiner Wirkung Das Stylebook Was Die Radio Station Vorgibt Und was tatsächlich gesagt wurde, was wirklich gespielt wurde.

00:25:36: Was wirklich tatsächlich vierundzwanzig sieben da ist.

00:25:39: Diese Datenbasis wird erhoben und dann kann diese Maschine konkret sagen, was hat sich verändert?

00:25:46: Wo hat sich etwas verändert?

00:25:47: Welche Punktzahl gebe ich sozusagen dem Flow?

00:25:50: Welchen Punktzahl gebe ich den Interviewen?

00:25:53: Und somit kann ich einzelne Morgensendungen Nachmittag Sendung in Wochenendsendungen kann nicht dadurch viel besser scannt.

00:26:00: der Programm Chef bekommt auf einmal ein sehr objektives Bild von seiner Radiostation und kann ganz konkret mit den Leuten jetzt arbeiten.

00:26:10: Kann nämlich sagen, du pass auf!

00:26:13: Wir haben auch in den letzten Wochen schon darüber gesprochen wo wir beim Thema Flow sind.

00:26:18: da musst ein bisschen an deinem Storytelling noch ein bisschen arbeiten damit dann noch die Übergänge besser sind.

00:26:22: Du siehst es hier, du hast hier eine Bewertung von Sieben Komma Vier.

00:26:25: Du hast das schon verbessert auf sieben Kommas sechs aber ich möchte dich schon bei acht Komma vier sehen.

00:26:29: nächste Woche Hören wir da noch was ändern und das ist genau der Punkt.

00:26:33: Und wenn du das transparent in der gesamten Radio Station, in dem Funkhaus, wenn du dass kommunizierst und jeder weiß okay ich bin dafür mit verantwortlich der Volontär unterstützend den Verkehrs-Service mit aufbereitet.

00:26:48: Wenn der sagt, oh guck mal wir haben hier beim Storytelling Problem ich kann das vielleicht dem Verkehrs Service noch ein bisschen anpassen nach unserem Style Guide super dann sitzt ihr da und schreibt und bereitet es ordentlich auf.

00:26:59: die Nachrichten Leute sind dabei und die Moderator usw.. Dann ist das etwas was dem Programm wirklich hilft

00:27:08: sehr

00:27:08: objektiv zu bewerten wo man sich verbessern kann.

00:27:10: Ja, also das war ja auch das was ihr in Riga ja auch gezeigt habt.

00:27:14: Also mit dass man quasi das auch dann für bessere Air-Checks am Ende die berühmten Airchecks beim Radium mal gearbeitet hat kennt sie natürlich ist immer es ist immer ein harter Tag für Moderator und Menschen D&R sind wenn der Aircheck kommt Wie genau läuft das dann ab?

00:27:32: Also ich glaube, wir müssen also nicht klar.

00:27:35: Ich verstehe wie ihr das quasi misst oder was das bedeutet den Flow zu messen.

00:27:40: aber dann sitzt da der die Moderatorin, der Moderator im Aircheck und dann sieht er dann hier habe ich mit sieben Komma zwei Perfomten hier nur mehr sechs Komma Sieben Und Dann Hörte der Programmschrift dann war das offensichtlich Nicht so gut.

00:27:53: weil.

00:27:53: also das kann ja auch ein fiktives Beispiel sein Was was wäre denn?

00:27:57: Also was genau hat der Moderator denn dann nicht so gut gemacht?

00:28:01: Und wie kann ich ihm das quasi verkaufen, dann in dem Moment.

00:28:05: Klar Zahlen sind erstmal die stehen da erst mal und können ja auch echt hart sein.

00:28:10: So wenn man sieht oh Gott, da ging es runter.

00:28:13: Du hast jetzt gerade gesagt, da gings hoch aber es kann ja auch der umgekehrte Fall eintreten Wie genau... Oder was sind auch deine Erfahrungen, wie dann Programmchefs damit arbeiten?

00:28:24: Also wie nutzt man diese Erkenntnisse so dass es den Moderatorinnen und Moderatoren wirklich hilft am Ende.

00:28:32: Das ist ja genau der Punkt.

00:28:34: also das war auch ein Gespräch was ich mit Moderatorenen vorgeführt habe die gesagt haben ach du Scheiße!

00:28:41: Dann wählen wir ja wirklich.

00:28:42: sichtbar

00:28:43: Ist auch mein Moderator ein Herz natürlich.

00:28:46: Aber Lukas,

00:28:48: jetzt pass auf!

00:28:49: Jetzt habe ich dieser Moderatorin von der Radiostation, der hab' ich gesagt, pass mal auf... Wir können jetzt, weil dein Storytelling runtergegangen ist oder dein Flow, klicken wir darauf und dann sehen wir alle Teile aus der letzten Woche aus deiner Show und dann schauen wir uns mal an wo denn genau die KI gesagt hat, da war es nicht so gut.

00:29:13: Und da gehen wir rein und dann können wir genau herausfinden was war das Problem?

00:29:18: Also man kann sie genauer reingehen.

00:29:20: Man

00:29:20: kann super zielgenau reingeht.

00:29:22: Du kennst das auch ich kenne's auch!

00:29:24: Ich habe im Radio gearbeitet, da kam eine Beraterin rein und hat gesagt oh nee die Morgenscheu heute Morgen.

00:29:29: Hat mir gar nicht sogut gefallen hat mehr ja nicht so guth gefallen.

00:29:32: und dann sitzt der Moderator dann sagt ihr als mal letzte Woche gehört Da waren wir richtig gut oder gestern.

00:29:39: Also weißt du, und dann suchst du dir stundenlang nochmal die Zahlen.

00:29:44: Hörst ihr das noch mal an?

00:29:45: Na ja okay!

00:29:46: Das war alles so eine Bauchgefühlgeschichte.

00:29:48: Alles Bauch-Gefühle.

00:29:50: Und wenn diese Beratung nicht... Wenn die einen guten Tag hatte und sich gut verstanden hatte, dann war das auch besser.

00:30:00: Aber wenn sie keinen guten Tag hatte und vielleicht von einer anderen Radiostation was für mich gefeuert wurde oder gesagt wurde du machst da keine gute Beratung, dann kommt die natürlich um mit der anderen Stimmung Bauchgefühl alles Emotion.

00:30:12: wir nehmen diese Emotionen komplett raus Wir nehmen sie komplett raus.

00:30:16: Wir sind in jedem einzelnen Break und können wirklich sehr konkret den Moderatorinnen, die jetzt da sitzen und sagen oh Gott, da werden wir ja transparent!

00:30:25: Den können wir sagen Ja, wir können dich sehr transparent verbessern.

00:30:29: Wir können ganz konkret mit dir an diesen Dingen arbeiten.

00:30:32: Wir könnt ihr ganz genau sagen welcher Break das war.

00:30:34: Da hast du eine Stellschraube, die du drehen kannst.

00:30:37: Wir haben endlich diese Stellschroben, die wir wirklich drehen können und das ist der Game Changer in dem ganzen Thema!

00:30:43: Du hast eine... ...Vierundzwanzig Sieben transparente objektive Bewertung deines Programms.

00:30:50: Du hast nicht mehr den Lehrer, der dich nicht leiden kann und dir deswegen ne Dreigit obwohl es ein Zwei war.

00:31:00: Ihr arbeitet ja schon mit relativ vielen Radistationen auch zusammen.

00:31:04: Ist das was ihr gespiegelt bekommt?

00:31:09: Leuten, die das dann betrifft.

00:31:11: Weil wenn du diese Objektivisierung von Feedback... Das ist was, wonach sich relativ viele Radio Menschen gesehen haben in den letzten Jahren!

00:31:22: Weil das ist ganz viel, ich kenne es selber auch noch.

00:31:25: Ich habe jetzt keine Jahrzehntin im Radio gearbeitet, aber schon ein paar Jahre... Das ist eher so nach Gefühl bewertet werden einen sehr unzufrieden Hinterlässt manchmal.

00:31:35: Also denkst du, das war jetzt irgendwie ungerecht?

00:31:36: Ich hatte halt den Scheiß Tag.

00:31:37: die letzten drei Wochen war bei irgendwie gut und dann hat er ausgerechnet an dem Tag gehört.

00:31:42: Wird euch das auch gespiegelt?

00:31:44: Absolut genau das der Punkt!

00:31:45: Und da sitzen sogar die Programmchefs sitzen da und es kommt ja noch etwas dazu.

00:31:49: Die Programmchef haben gar nicht mehr so viel Zeit Es werden immer weniger Leute, der Aufwand wird immer höher.

00:31:55: Ich muss noch Podcast machen!

00:31:57: Der Programmchef sitzt einfach da hat so ein Berg von Arbeit und kann sich wirklich nur punktuell etwas anhören und sagen hast du dich verbessert?

00:32:04: Jetzt geht der Programmschiff rein und sagt auch Mensch am Wochenende die Moderatoren, die Neue guck ich doch mal rein und gehen das System rein.

00:32:13: Und schau, hat sie den Flow gehabt und trefft sich in der Kaffeeküche und kann auf die Schultern klopfen und kann sagen hey Natalie du hast einen geilen Job gemacht am Wochenende dein Storytelling super!

00:32:24: Du hast es nicht gehört aber du kannst wirklich sehr konkret darauf hingehen und antworten.

00:32:29: Das ist das was ich international gespiegelt bekommen.

00:32:34: Wir sitzen gerade in Australien, wir haben eine größere Gruppe in Australiens die wir betreuen mit Content.

00:32:40: Sehr

00:32:40: starkes Radioland.

00:32:41: übrigens muss man dazu sagen krasser Radiomarkt in Australie.

00:32:44: Richtig krasser Radiomarks gibt.

00:32:46: aber noch einen Radiomarken kann ich dir auch gleich noch erzählen der auch noch richtig geil drauf ist.

00:32:50: Wir sitzen in konkreten Gesprächen auch in der Schweiz im Südafrika.

00:32:55: Es ist überall das gleiche.

00:32:58: Die Radio verändert sich nicht über die Grenzen hinweg, es ist ein unfassbarer Spirit da und alle haben den gleichen Workload und merken.

00:33:08: mithilfe dieses Tools kann ich endlich eine Objektivität schaffen?

00:33:12: Kann ich mein Produkt was ich irgendwann mal designt bekommen habe oder Ein Stylebook hat wirklich auch überprüfen mit Zahlen, mit echten Werten und das ist das genau wo es hingeht.

00:33:22: Hier vielleicht noch das kleine Beispiel eines der geilsten Radioländer die ich jemals besucht ist Italien.

00:33:29: Italien?

00:33:30: Italien!

00:33:31: Lukas du flippst aus.

00:33:33: weißt Du was Italien besser macht als wir in Deutschland?

00:33:39: Klär mich auf, ich verstehe es.

00:33:40: Ich bin ja auch schon mal in Italien und höre dann Radio, ich versteh halt nix.

00:33:43: Aber das erkläre ich auf!

00:33:47: Italien macht visual radio auf einer ganz anderen Stufe.

00:33:53: Ganz andere Stufe also.

00:33:54: nicht nur dass es denn eine zwei große landesweite radiosender gibt RTL und oh weiß ich jetzt gar nicht radio DJ glaube ich.

00:34:04: die haben Fernsehen Lizenzen sogar ne?

00:34:06: Die machen radioprogramm.

00:34:07: das kannst du im radio hören und kannst aber auch am fernsehen sehen die armen hintergrund große screens wo sie dann die reporter zuschalten die dann mit ihren eigenen kameras da sitzt und berichte machen die spielen während der songs laufen spielen die dem musik videos diese lizenziert haben.

00:34:22: wenn sie die nicht lizenziert haben läuft das logo so rum und unten der titel unser.

00:34:27: Die machen das auf einem professionell weg.

00:34:30: wirklich mein Herz ging auf, als ich in Italien die letzten Gespräche dort mit unseren Kooperationspartnern hatte.

00:34:38: Ich liebe dieses Radioland und die brennen alle so für Radio.

00:34:41: Das ist so geil!

00:34:41: Und die haben so, die haben viertausend Lokalradio Stationen.

00:34:46: Viertausende.

00:34:47: Wahnsinn.

00:34:49: Also wenn wir schon dabei sind mal... Auch als Hörer tatsächlich sehr immer, das verbindet sich ein bisschen mit dem was wir im Anfang besprochen haben den irischen Radiomarkt.

00:34:59: Leute die gerne zuhören wissen dass ich sowieso ein großer Elan-Fam bin.

00:35:03: aber gerade auch das Radio in Irland was da auch sehr erfolgreich ist eine der stabilsten europäischen Märkte ist wenn wir auf radio gucken und auch das kommt nicht von ungefähr weil auch da sehr viel über den lokalen Inhalt diese wirklich große lokale Identität funktioniert Da merkt man halt, die sind halt diese Sagen nicht nur dass sie lokal sind.

00:35:25: Die sind's halt auch wirklich ne?

00:35:27: Das reicht bis hin zu... Dann läuft auch mal ein Nachruf von eher wenn jemand eine berühmte Person aus einer lokalen Community gestorben ist zum Beispiel oder sowas Oder irgendwelche Gaelic Football Games werden irgendwie nachbesprochen und so Und man merkt das funktioniert echt gut!

00:35:43: Und die Leute sind mit Leidenschaft dabei und da höre ich immer sehr gerne Radio wenn ich da bin weil ich das liege und find es total geil.

00:35:51: Vielleicht noch mal eine vielleicht ein bisschen kritischere Nachfrage, weil wir haben auch in Riga gehört und da wird mir interessieren wie ihr das verbindet bei Radiozeit oder in eurer Arbeit.

00:36:03: Oder wieso du auch darauf blickst?

00:36:05: Auch viel gehört.

00:36:06: die Daten sind wichtig!

00:36:07: Und da bin ich auch voll dabei.

00:36:09: natürlich man muss irgendwie wissen was passiert und daraus seine Schlüsse ziehen und die nutzen um besser zu werden.

00:36:15: Radio lebt aber Davon abgesündete ich auch sehr viel vom Vibe, vom Spontanen.

00:36:21: Vom Rock'n Roll von dem was Daten vielleicht nicht zeigen oder auch nicht abbilden können weil was ist denn eigentlich?

00:36:27: ne du hast jetzt ein paar mal von diesen Style-Books gesprochen?

00:36:29: Was ist denn wenn die gar nicht mehr das richtig abbildet was wie Radio sein sollte und wenn die vielleicht veraltet sind?

00:36:36: also dass das Radio Muss ich ja oft gerade auch in Deutschland auf den Vorwurf gefallen ist, das klingt alles gleich.

00:36:42: Irgendwie ist es alles das Gleiche und der klompt die gleiche Musik, die Moderatoren klingen alle gleich und sagen das gleiche.

00:36:49: Wie stellst du sicher dass das Das Tool was ihr habt nicht noch weiter einengt sondern da auch Spielraum lässt für das spontane neue Kreative?

00:37:00: Also wir sind ja ein tul des status quo.

00:37:04: Das muss man ja ganz klar sagen weil wir messen Ja in real-time gerade passiert und können das messbar machen, können es mit Zahlen belegen.

00:37:15: Für die Strategie sind ja eigentlich die Radiostationen selber verantwortlich.

00:37:21: wie wollen sie ihren Markt begehen?

00:37:23: Wie wollen Sie Ihre Zuhörende erreichen?

00:37:26: Wie möchte ich sie begeistern?

00:37:28: Wie kann ich diesen Markt auch verteidigen?

00:37:30: Mit welchen Maßnahmen kann ich sie verteidigt?

00:37:33: also Da spricht mein Programmdirektor ein Herz, ja schon sehr um zu sagen das kann keine KI.

00:37:40: Gott sei Dank kann das keine KI!

00:37:43: Sehr verständlich.

00:37:44: kann ich ChatGPT fragen auch als Programmdirektor wie kann ich denn bei Programmen jetzt verbessern?

00:37:49: Das ist die

00:37:50: Frage, ob man es machen sollte.

00:37:52: Dann würde ChatGPD sagen ja mach doch mal mehr Interviews oder mal eine spontane Aktion mit den Höhrenden.

00:38:01: Auch das bekommt ein Programmdirektoren auch noch hin.

00:38:04: Aber du sprichst ja etwas an, weil wir gerade bei dem Stylebook sind.

00:38:08: Das ist extrem wichtig!

00:38:09: Ich habe... Weil wir mit unserem Kunden der BBC gesprochen haben, bin ich einer der wenigen glücklichen externen die das Stylebook der BBC Lokalradius sehen durfte.

00:38:22: Ja, ich darf darüber nicht großartig sprechen, weil ich dafür auch unterschrieben

00:38:25: habe

00:38:26: aber ich durfte es sehen und Lukas, da stehen einfach Dinge drin die genau dafür stehen wie Radio zu sein hat.

00:38:36: Wie oft soll man mit hörenden sprechen überhörende Überinhalte die Hörende ins Programm schäffeln?

00:38:44: Was bedeutet lokaler Journalismus?

00:38:46: was bedeutet objektiver lokaler Journalismus für mein Programm?

00:38:51: das ist jetzt BBC öffentlich rechtlich aber Im Endeffekt kann ich das auf jede Radistation, ob Lokalradistationen, National-Regional wie auch immer setzen.

00:38:59: Ich muss natürlich einen Plan haben von dem wer da draußen ist wen ich erreichen will.

00:39:04: Natürlich muss sich da ganz klare Regel hinterwerfen Wie sollen die Moderatoren mit unseren InterviewpartnerInnen reden?

00:39:11: Mit Experten?

00:39:11: natürlich sieht es logisch aber mit meinen Höhenden!

00:39:15: Ich kenne eine Radistations die sitzt ihre Höhende noch und die spielen in die Musik wo ich sage Alter

00:39:21: Wer ist

00:39:22: euer verdammter Berater, was ist mit euch los?

00:39:25: Mensch die Leute da draußen.

00:39:26: Die haben alle eine Lederkutter an und sind cool drauf und trinken Bier.

00:39:30: Ja mein Gott, ja sprich sie halt mit du an!

00:39:33: Das macht doch überhaupt keinen Sinn dass du die siehst.

00:39:36: Also das sind diese Kleinigkeiten.

00:39:39: aber genau darüber muss sich ein Programm verantwortlicher natürlich Gedanken machen weil das sind die strategischen Säulen.

00:39:48: Und da hilft es nicht, eine KI zu befragen.

00:39:50: Sondern ich muss klar wissen wer ist das da draußen die ich erreichen will?

00:39:55: Was machen sie eigentlich?

00:39:57: mit Hilfe einer KI kann ich analysieren wo sie noch sind.

00:40:01: Welche sozialen Netzwerke sie nutzen welche Inhalte sie nutzen wie welche Rolle spielt lokaler Journalismus Wie viel Inhalt darf sein wieviel Musik muss es sein welcher Art von Musik in welcher Zusammenordnung?

00:40:13: Das alles analysierbar.

00:40:15: Aber am Endeffekt muss ich die Säulen festlegen, wie dieses Programm aussieht.

00:40:19: Und da kann ich nur jedem Programm Verantwortlichen sagen Hausaufgaben machen Freunde und zwar ordentlich nicht immer auf externe Berater hören sondern wirklich hin zu den Menschen gehen Auf die Marktplätze gehen und einfach reinhören Was wollen die?

00:40:32: Was brauchen

00:40:33: sie?".

00:40:34: Und daraus sich ein Bild machen.

00:40:36: Ich rede jetzt nicht von Fokusgruppen, weil das ist relativ klein und man muss sich in mehreren Befragungskanistern da mit Beschäftigten mit dem Thema...

00:40:45: Alle Kanäle nutzen, mit den Leuten zu reden.

00:40:48: Genau so!

00:40:49: Auf jeden Fall dass es hilft.

00:40:50: Und ich finde gut, dass du das noch mal deutlich getrennt hast Was euer Tool leistet, ist ja ein bisschen so in meinen Worten die Grundlagenarbeit.

00:41:01: Also wie sieht es aus bei euch?

00:41:02: Wo sind die Stellschrauben?

00:41:04: und darauf aufbauend dann aber sich weiterzuentwickeln und zu sagen okay was könnten wir denn machen um auch grundlegender vielleicht nachzudenken Weil es ganz oft du hast das jetzt mit dem Beispiel, mit den wir siezen.

00:41:17: Die Hörer, obwohl das eigentlich keine Hörers sind die man sieht sollte und so.

00:41:20: Du hat ganz oft dir auch mit Gefühl irgendwie zu tun.

00:41:22: ich habe das glaube ich auch hier im Podcast auch schon ein zweimal erzählt.

00:41:25: aber in meinem privaten Umfeld ich komme ja vom Land wirklich so Land aus dem Sauerland in Nordrhein-Westfalen Und da hört ein Teil meiner Familie und Freunde, da hören sehr gerne Radio Bob.

00:41:37: Ist jetzt ja auch ne?

00:41:38: Ist ja auch einen inzwischen sehr erfolgreicher Sender!

00:41:41: Dann habe ich mal gefragt so aus Fürn Freund quasi warum hört ihr das eigentlich so gerne?

00:41:48: Da war ganz oft die Antwort auch das war so während der Pandemie oder kurz danach und dann kam ganz oft Ja, das waren die einzigen.

00:41:57: Die nicht gesagt haben hier Grüße ins Homeoffice bleibt stabil im Homeoffices und so und irgendwie keine Ahnung weil wir arbeiten auf dem Bau Wir sind Handwerker.

00:42:04: Wir sind Waldarbeiter.

00:42:05: Wir arbeiten nicht im Home Office.

00:42:07: Und bei jedem Radiosender wird mir dass immer wieder wurde es irgendwie so angesprochen aber Das war gar nicht meine Lebensrealität in dem Sinne und das hat Bob besser gemacht.

00:42:15: und das ist glaube ich ganz oft dieses Gefühl was man vermittelt diese genau wissen Was sind das für Leute, die uns eigentlich hören?

00:42:22: Und wo sind sie gerade und was machen die grade.

00:42:26: Den Kontext dieser Menschen zu verstehen ist so hilfreich und ich glaube dass es ein großes Erfolgsrezept zum Beispiel von Radio Bob ist und war.

00:42:36: Und diese Radiosstationen werden sich in Zukunft durchsetzen mit einem klaren Blick auf die Zielgruppe.

00:42:45: Das hat ja auch Sinn und Verstand als Radiosender Broadcaster nur waren und keine Konkurrenz haben, dann haben sie.

00:42:55: Mal geguckt so ein bisschen was die Züge und haben einfach rausgesendet haben gesehen okay ich kann die größte maximale Reichweite reichen wenn ich denen sage Ich red wenig und ich spiele die sechziger siebziger neunziger und zwei tausende spielst du kannst zu mir kommen du kriegst es immer wenn du das brauchst.

00:43:10: ja

00:43:12: dass digitale hat dafür gesorgt dass sich die kanäle diversifizieren dass ich ganz klare zielgruppen auch habe, die ich entsprechend ansprechen muss.

00:43:23: Und eine radio Station, die haben das über fünfzehn Jahre lang komplett verpennt.

00:43:27: Das digitalen Marketing hat es denen gezeigt wie man's eigentlich machen muss nämlich Ich gehe auf einer Plattform und sage ich bin McDonalds und ich möchte McDonalds schon zu viel.

00:43:37: Ich bin der ich bin die Firma XY Getränkemarkt und meine ganz klare Zielgruppe sind Männer zwischen thirty-fünf und vierzig, die sich die Kiste bierholen und für die Familie noch die Säfte und dass und das.

00:43:47: Die spreche ich an!

00:43:48: bei allen Werbeanzeigen.

00:43:50: Und gleichzeitig noch die Mütter, die nehme ich den Zettel aufschreiben für den Mann und sagen nicht nur das Bier sondern auch noch das und das und dass.

00:43:57: Die adressiere ich mal aber mit unterschiedlichen

00:43:59: Anzeigen.".

00:44:00: Und Radio muss genau da wieder hinkommen!

00:44:02: Ich muss wissen wer ist da draußen?

00:44:04: Wer ist da

00:44:04: draussen?!

00:44:04: Ja

00:44:05: genau wer sind

00:44:06: diese Menschen?

00:44:08: Sieze oder Duze, das ist ein relevanter Unterschied.

00:44:12: Es ist wichtig und es ist wichtig ob ich Leute im Homeoffice grüße oder halt einfach auf der Arbeit und da sind also kleine kleine Stellschrauben die sehr wichtig sind.

00:44:22: wir sind zeitlich schon sehr weit fortgeschritten aber ich will auf jeden Fall noch über einen Thema mit dir sprechen weil ich das auch spannend finde.

00:44:29: was ihr habt ein Projekt mit der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien zusammen gemacht was glaube ich auch ganz gut zeigt wie Wirkungsvoll und mächtig am Ende auch so Programmmonitoring, was ihr macht bei Radiozeit einfach sein kann.

00:44:43: Ihr habt bei der Kommunalwahl ein Projekt gemacht.

00:44:47: Möchtest du darüber ein bisschen erzählen?

00:44:49: Was ihr da gemacht habt?

00:44:52: Welche Inhalte es über die kommunale Wahl gab mal gemonitort in Bayern.

00:44:57: Korrekt also wir sind beauftragt von der Bayerischen Landesanstalt für neue Medien sowieso um Sender zu monitoren.

00:45:09: wir sind Das machen wir schon eine ganze weile tatsächlich das vereinfacht wege dass macht es effizienter um auch zu schauen sind unsere lokal sendern track wie viel lokal Informationen laufen da und so?

00:45:22: das ist wirklich.

00:45:24: das macht es einfacher als das mit wirklich Menschen zu machend über mehrere monate Und auch nur stichproben mäßig.

00:45:30: also wir haben dann vierundzwanzig sieben monitoring drauf uns weiter Und dann kam irgendwann die BLM auf uns zu und hat gesagt, Mensch bei uns sind Kommunalwahlen.

00:45:40: Können wir denn eigentlich auch mal messen wie oft das Thema Kommunal-Wahlen denn eigentlich kommuniziert wurde?

00:45:45: Da können wir sagen ja es ist nicht das Einzige was wir damit machen können.

00:45:49: Wir können sogar noch viel mehr!

00:45:52: Dann haben wir den Auftrag bekommen.

00:45:53: war wirklich in der etwas längeren Woche vom ersten Dritten bis zum neunten dritten also am achten Dritten waren die Wahlen.

00:46:01: war sozusagen doch die Nachlese der Kommunalweilen, das noch mal mitzunehmen.

00:46:07: Und das haben wir tatsächlich gemacht!

00:46:08: Wir haben das gemonitort.

00:46:10: Fünfzig Lokalradiosender in Bayern um mal zu sehen wie viel Rolle im prozentualen Anteil spielt die Kommunalwahl in dieser Zeit?

00:46:23: Was sind denn wenn wir über kommunale Wahl sprechen?

00:46:26: was sind denn die großen Themen, die wir dort haben also Sicherheit, Verkehr, Infrastruktur, Umwelt, Finanzen und so weiter Bildung.

00:46:35: Welche Topics sind dort prozentual mehr verankert?

00:46:39: Über welche Parteien wird denn am meisten gesprochen?

00:46:41: ist denn die Verteilung auch gerecht unter den unterschiedlichen Ländern?

00:46:46: über welche Kandidaten wird gesprochen usw.

00:46:49: Und das haben wir tatsächlich mal.

00:46:50: ich darf hier keine Ergebnisse nennen Das muss ich auch ganz klar sagen, denn die Ergebnisse werden dann von der BLM veröffentlicht zu einem Zeitpunkt den sie natürlich auch selber bestimmt.

00:47:01: Aber ich darf hier auch über die Technologie einfach sprechen und was da alles gemessen wurde.

00:47:06: Und das sind wirklich... Ich meine wir haben jetzt Anfang April, wir haben den gesamten Anfang März, haben wir da gemessen?

00:47:13: Die Ergebnisse haben wir relativ schnell schon da gehabt, die werden noch visuell aufgearbeitet aber ein So einen Aufwand zu betreiben, über fünfzig Lokalsender.

00:47:26: Über einen bestimmten Zeitraum zu prüfen durchzuhören.

00:47:29: wie oft ist denn das Wort Wahlen passiert?

00:47:31: Wie oft wurde die Partei über den Kandidaten gesprochen?

00:47:34: welche Themen wurden denn dann in der Wahlberichterstattung?

00:47:38: Welche Art von Wahlberichterstattung gab es denn?

00:47:41: Wurden das nur in die Nachrichten aufgegriffen oder gab es Beiträge im Umfeld, waren es mehr Interviews, wie viele Interviews wurden geführt und so weiter.

00:47:50: Das alles mal zu monitoren, dass einfach mal aufzuarbeiten, das mal zusehen Das war unsere Aufgabe und ich muss ganz ehrlich sagen, ich gucke mir dieses Dashboard so unfassbar gerne an.

00:48:02: Das glaube ich super spannend!

00:48:04: Weil es

00:48:05: unfassberspannend ist.

00:48:06: Und weil es aber auch wieder zeigt... Da ziehen wir wieder den Bogen wie wichtig es ist lokale Berichterstattung zu haben gerade jetzt in diesen demokratisch schlechten schwierigen Zeiten da wirklich die Leute mitzunehmen Sie aufzuklären, ihnen die Themen nahezubringen mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

00:48:29: Ja auch viele Interviews gibt gerade die Station.

00:48:32: Die haben Interviews mit Höhrenden gemacht zu den bestimmten Themen.

00:48:35: also Beteiligung ja und das ist etwas was total wichtig ist und was wiederum zeigt dass lokale Berichterstattung ein wichtiges Instrument in unserer Demokratie ist und noch mehr bleibt.

00:48:50: also bleibt und auch mehr werden wird glaube ich persönlich.

00:48:59: Das wäre fast ein schönes Schlusswort gewesen, lieber Robert!

00:49:02: Aber ich muss jetzt auch noch eine Frage hinten rausstellen... Weil du ja, da kommen wir zum Medien-Tage Münchenteil unseres Podcasts.

00:49:13: Eventuell werden wir über das Projekt auch bei den Lokalmedientagen im Juni noch ein bisschen mehr hören.

00:49:18: Da schon mal Stay tuned da draußen!

00:49:20: Aber vorher haben wir auch noch ein kleines Medientage Special bei uns des MTA Special Amy und da habe ich natürlich ganz rein zufällig gesehen dass du ja auch auf der Bühne... Das hat mich im ersten Moment natürlich so ein bisschen gewundert, weil Amy unser AI and Media ist eigentlich einen TV-Video Schwerpunkt.

00:49:43: Im April aber du bist trotzdem da mit der Radiozeit und das... Da geht es um Musik.

00:49:48: wenn ich mich richtig informiert bin was macht ihr denn da jetzt noch?

00:49:51: Lukas

00:49:53: wir haben eine Unfassbar also Radio, Audio, Transkriptionen Metadaten sammeln und Programmdarstellen, Monitorn Riesenthema.

00:50:02: Für uns ist aber ein weiches, wichtiges Thema ist Accessibility und gerade im TV die Erstellung von Untertiteln total wichtig.

00:50:11: Irgendwann kamen die Ufer auf uns zu und sagte sag mal wir haben hier zwanzigtausend Episoden von GZSZ verbotene Liebe und das noch und dass noch und wir würden das gerne internationalisieren.

00:50:24: Ist das denn jetzt mit KI alles möglich?

00:50:26: Und wie so?

00:50:27: ja es alles möglich.

00:50:30: Dann haben wir die Möglichkeiten mal erörtert, wie das und dann haben wir gesagt naja.

00:50:37: Schön wäre es die Background Musik da so ein bisschen zu reduzieren damit wir bessere Transkriptionsergebnisse haben.

00:50:43: super cool da gibt's schon aktuelle Folgen da kannst du die Hintergrundmusik komplett rausnehmen hast du einzelspuren aber Du hast halt Serien aus den neunzigern zweitausend an.

00:50:53: Das ist ein Feier So, ja.

00:50:57: Und das musst du extrahieren.

00:50:58: und ein zweiter wichtiger Teil für die Ufa ist wenn ich diese alten Videos auf YouTube stelle dann werden sie gesperrt.

00:51:05: warum?

00:51:06: Weil dort Lizenz rechtlich Musik drin steckt weil im Hintergrund in einer Restaurantszene oder eine Diskusszene Snap Rhythm is a Dancer oder sonst irgendwas gespielt wird und die haben möglicherweise nicht die Rechte dafür.

00:51:20: die müssen erst geprüft werden.

00:51:22: was machen wir?

00:51:25: Nicht nur die Transkription, sondern wir extrahieren aus dem Hintergrund mit einer speziell trainierten Musik

00:51:30: K.I.,

00:51:31: extrahirten.

00:51:31: wir die Musik können sagen vergleichen diesen neben diesem Song raus und vergleiche den mit Gema-Daten ja?

00:51:39: Mit der AP GEMA, mit der VGL Datenbank.

00:51:43: sagen ist dieser Song lizenziert?

00:51:45: hast du die Rechte dafür?

00:51:47: wenn nicht bei wem müssen wir rechte beantragen?

00:51:50: so das war allererste Wenn wir keine Rechte haben.

00:51:53: Und jetzt kommt das Verrückte an der Nummer, wenn wir keine rechte haben sucht doch bitte in unserer Datenbank die wir lizenziert haben nach einem Song der ähnlich klingt und ersetze ihn.

00:52:06: Das klingt sehr, das klingt irgendwie sehr sinnvoll.

00:52:09: Ja

00:52:10: und auf einmal

00:52:12: wurde bei der Ufer haben sich die Köpfe hingedreht und gesagt Moment mal!

00:52:18: Wir haben noch letztens für die Lizenz, eine Nachlizenzierung.

00:52:22: Damit wir jetzt auswerten können auf RTL Plus oder sonst irgendwo mussten wir doch unglaublich viel Geld in die Hand nehmen!

00:52:30: Jetzt kannst du sagst mir, wir können alle Assets überprüfen ob die Lizenzmusik und wir können die einfach austauschen wenn sie uns nicht mehr passen?

00:52:41: Lass mal ran gehen.

00:52:42: Nehmen wir!

00:52:44: Also

00:52:45: und das Schöne an der Sache ist, wenn du die Hintergrundmusik rausst, du nimmst die Musik raus, hast damit einen cleanen Sound und das Ergebnis ist einfach dass wir dadurch natürlich noch viel bessere Transkriptionsergebnisse haben mit besseren Übersetzungen, eine viel genauere Übersetzung Und können dann auch für andere können diese Assets, diese Episoden auch für anderen Märkte dann bereitstellen.

00:53:06: sozusagen Das machen wir dann tatsächlich auch.

00:53:08: aber der Liezenscheck Das Wichtigste in solchen Produktionen und da gibt's einen Riesenmarkt dahinter.

00:53:17: Und darüber wirst du am einundzwanzigsten April bei Amy noch ein bisschen mehr erzählen zusammen mit der Ufer auch auf der Bühne, da freuen wir uns sehr.

00:53:25: wer Robert Förster da treffen will kauft euch noch ein Ticket.

00:53:28: es gibt noch ein paar.

00:53:29: also ranhalten verlink ich in den Show Notes den Link Zum Ticket Shop und alle weiteren Informationen über unsere Veranstaltung.

00:53:36: Ob Amy, ob die Lokalmedientage und die Medientage München im Oktober sind auch langsam schon am Horizont erkennbar aber dazu dann an anderer Stelle mehr.

00:53:46: erst mal Lieber Robert, vielen Dank.

00:53:48: wer jetzt kein Bock auf Zukunft von Audio hat.

00:53:51: Wenn er nach dir zu gehört hat dem ist doch auch nicht mehr zu helfen würde ich sagen.

00:53:55: Vielen vielen dank dir das du dir Zeit genommen hast.

00:53:58: Danke dir Lukas, danke dir Lukasz wirklich cool hier bei dir gewesen zu sein.

00:54:02: Sehr

00:54:02: gerne und liebe Hörerinnen und Hörern.

00:54:04: wie gesagt Bock auf Audio habt ihr jetzt hoffentlich hört auch gerne noch in andere Folgen rein und ja dann bleibt mir nur noch zu sagen wie immer an dieser Stelle macht's gut bleibt stabil und bis zum nächsten

00:54:16: Mal This is Media Now.

00:54:19: Das Update für alle, die Medien machen!

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