Alltag, Auto, Auffindbarkeit: Der Online-Audio-Monitor 2026
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00:00:00: Radio ist, denke ich das lokale Lagerfeuer der Gemeinsamkeit.
00:00:06: Dort wo ich lebe, dort wo etwas passiert und da sieht man auch wenn, sag' ich mal ja nicht katastrophen aber Kleinigkeiten passieren.
00:00:13: nehmen wir zum Beispiel die Handgranate im Augsburg-Aufbahnhof vor zwei drei Wochen.
00:00:18: Da waren sicherlich die Einschaltkorten von radio wieder höher.
00:00:20: Warum?
00:00:20: Weil dieses Hater passiert.
00:00:22: was vor Ort Und das interessiert mich Ist da einfach gegeben und das setzt man sich wieder zusammen da redet man drüber und dann möchte man Teil von etwas sein.
00:00:29: Radio als Lagerfeuer, dass den Menschen das Gefühl gibt Teil von etwas zu sein.
00:00:35: So sieht Benjamin Hartwig vom Live-Radio Oberösterreich die Rolle von radio.
00:00:40: gesagt hat er das bei der Präsentation des Online-Audiomonitores.
00:00:46: Die Zahlen zeigen einmal mehr die große Frage wie spielen wir diesen lagerfeuern Gedanken im digitalen und unter der Dominanz der großen Plattform?
00:00:55: Und wie vermarkten wir das Ganze dann?
00:00:58: darum geht es jetzt Und jetzt geht's los!
00:01:18: Mein Name ist Lukas Schöne und ich begrüße euch zu dieser Folge unseres Podcasts.
00:01:23: Dieses Mal gibt es bei This Is Media Now ein kleines Update, und zwar über die Nutzung von Online-Audio.
00:01:30: Es gibt nämlich wie gesagt frische Zahlen vom Online Audiumonitor der von einigen Landesmedienanstalten und weiteren Partnern initiiert wird.
00:01:39: Welche das sind, könnt ihr in den Show Notes nachlesen.
00:01:42: Ich sitze ja nicht nur hier im Podcast sondern stehe ab und zu auch auf Bühnen und Rede über die Entwicklung der Audiobranche.
00:01:50: und dabei greife ich selbst sehr gerne auf die Zahlen des Online-Audio Monitor zurück weil sie eben nicht nur die Nutzung abfragen sondern auch ins Detail gehen und auf Nutzungssituationen schauen und warum Menschen online Audio hören.
00:02:03: und ich weiß dass viele in der Branche auch immer sehr interessiert an den Zahlen des Online-Audio-Monitors sind, weil er eben einiges verrät darüber wie und warum Menschen Medien nutzen.
00:02:15: Daraus kann man übrigens auch für andere Mediengattungen durchaus immer einiges ziehen – schaltet also nicht gleich ab wenn ihr vielleicht nicht mit Audio arbeitet!
00:02:23: Ich durfte in diesem Jahr die Präsentation des OAM, wie wir ihn abkürzen zum zweiten Mal moderieren und werfe jetzt im Podcast ein kleines Schlaglicht auf ein paar Zahlen.
00:02:34: Los geht's mit den allgemeinen Trends vorgetragen von Dr.
00:02:38: Matthias Wirt, dem Managing Director bei MindLine Media – das ist das Unternehmen, dass die Zahlen erhoben hat!
00:03:08: stabile Nutzung.
00:03:09: Die Frage ist natürlich, wir haben hier so den weiteren Kreis aus mindestens gelegentlicher Nutzungen und wir wollten aber auch nochmal genauer wissen wie sieht das denn aus im Alltag also in der Woche bei der wöchentlichen Nutzungsung?
00:03:21: Und da sehen wir ein sehr ähnliches Bild sogar ein ziemlich robustes.
00:03:26: wenn man ganz genau hingucken würde würde man sehen hier unter gibt es sogar noch ganz leichte Steigerungen beim Musik Streaming bei Webradio oder Podcasts.
00:03:35: Wir sehen dass es hier eine Stabilisierung gibt und gerade Musikstreaming- und Webradio prägen tatsächlich die wöchentliche Routine.
00:03:43: Audio ist Alltag, das bestätigen die Zahlen einmal mehr und wenn man so allgemein drauf schaut dann lautet die große Überschrift Stabilität.
00:03:53: es gibt ein paar leichte Verschiebungen klar aber im Großen und Ganzen nichts Weltbewegendes könnte man meinen.
00:04:00: aber im Detail zeigt sich eben Die Jungenzielgruppen hören immer mehr Podcast, weniger Webradio streamen immer mehr und bewegen sich auf den großen Plattformen wo die Konkurrenz für etablierte Medienmarken riesig ist.
00:04:14: Wie die darauf reagieren können?
00:04:16: Das hat Benjamin Hartwig ja der vom Anfang der Folge so zusammengefasst.
00:04:21: Was die Studie sozusagen jetzt belegt eigentlich Soziologie aus den Sechzigern.
00:04:25: im Grunde je mehr Möglichkeiten der Mensch hat sich in einer Wohlstandsgesellschaft Dinge zuzuwenden, desto mehr würde sie auch nutzen.
00:04:33: Das ist nun mal so ein ... Deswegen fragmentiert es auch und das was wir als Sender dann irgendwann schaffen müssten ist genau diese Situationen.
00:04:43: Was machen Medien mit mir gerade?
00:04:45: Nämlich zum Beispiel ich suche jetzt gerade nach Unterhaltung Ich such noch Stimmungswechsel dass wird das auch wieder mehr zu uns auf die Plattform auf die Marke holen Weil wir ganz klar sehen, wenn es um so lokale Sachen geht sind wir prädestiniert.
00:04:57: Wenn es um Stimmungskontrolle geht, geht's eher Richtung Spotify und Musik Streaming.
00:05:01: Wenn sie im Hintergrund wissen, gehts eher um Podcast.
00:05:04: Und ich glaube das sind die Anknüpfungspunkte wo man wieder vielleicht mit arbeiten kann um genau diese Nutzungshäufigkeit und Relevanz wieder auf mehr Richtung nicht Radio aber Richtung Radiomarkt
00:05:15: zu finden.
00:05:16: Es ist ja schon so ein bisschen paradox.
00:05:18: Einerseits sieht man eben, dass sich die Nutzung auf wenige Großplattformen, Spotify-YouTube konzentriert andererseits wächst das Angebot und alles fragmentiert immer weiter.
00:05:28: Ja es ist natürlich schwieriger und da sieht man auch an der aktuellen Studie dort wo es nicht mehr mein Regal ist und sozusagen die Pluralität an Inhalten zunimmt ist sozusagen das gewohnte im Medienumfeld natürlich eines von vielen.
00:05:41: Das ist einmal das erste, was andere ist ohne den Digital-Transformationsfort, den wir in Österreich hatten um überhaupt das Investment zu stemmen.
00:05:49: Dass für diese ganzen verschiedenen Angebote, die wir immer sozusagen eher hinterher rennen statt situ definieren weil es geht schlicht und ergreifend nicht, überhaupt Umsätzen haben können also von Smart Speaker App, CarPlay, Android Auto all diese Geschichten brauchen ja auch ein Investment.
00:06:05: und Public Value ist eine tolle Sache Und da schließt sich aber der Kreis, es ist das eine auffindbar zu sein.
00:06:11: Es ist ein anderes Refinanzieren zu können.
00:06:13: Public Value ist für öffentlich-rechtliche sicherlich voll super weil sie ihre Inhalte sozusagen an den Mann bringen was ihr Auftrag ist.
00:06:19: Das Problem ist nur wir Private müssen ja auch diese Inhalten die aufwindbar sind vermarkten können.
00:06:25: und gerade bei Alexa zum Beispiel haben wir vermutlich wieder das Problem wenn jetzt Alexa Plus startet dass genau diese Vermarktungsmöglichkeit, über die wir die Anhalte überhaupt finanzieren können, schwieriger wird.
00:06:38: Denn wir sind in Europa DSGVO, das heißt wir brauchen einen Konsent vom User, dass wir ihn tracken dürfen um ihn dann Werbung schalten zu dürfen, die ein Targeting hat also sozusagen Personalisiert ist, womit wir auch das Geld einnehmen was wir benötigen.
00:06:53: Und da schließt sich einfach der Kreis.
00:06:55: und wenn die Plattformen nicht bereit sind, das mitzugehen.
00:06:58: Und hier eine offene Schnittstelle und Infrastruktur zu zubieten um genau diesen Ablauf den wir vom Aktor brauchen zu bieten dann haben wir ein Problem.
00:07:06: und dann ist Public Value auf einer politischen Ebene eine tolle Sache.
00:07:11: aber am Ende wird es niemandem was bringen und jeder würde sagen ja dann bleibe ich doch lieber bei meiner UKW Frequenz so lange es geht weil auf der anderen Säule ist es nicht meine Infrastur jemand anderes Server auf dem ich letztlich bin.
00:07:23: Und da ist nicht sichergestellt, dass am Ende genau die Kette so durchlaufen wird wie es gebraucht
00:07:28: wird.".
00:07:28: Das alles hat nicht nur Herausforderungen für die Inhalteanbieter sondern auch die Regulierung.
00:07:34: und die hat beim OIM gesprochen mit der Stimme von Julia Jeske stellvertretende Präsidentin der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg Und sie beschäftigt die Frage, wie man mit den ganzen neuen Playern im Audiobereich umgehen muss.
00:07:49: Da gab es ja ein paar Fälle unter anderem denen des Podcasts Ben Unscripted der von der Landesmedienanstalt NRW angeschrieben wurde, die für Aufsehen gesorgt haben in den vergangenen Wochen.
00:08:00: Ja, also auch da haben wir natürlich Grundlagen.
00:08:03: Wir sind ja auch seit dem Medienstaatsvertrag dafür zuständig Telemedien vor allem dann die Rundfunkähnlichen-Telemedien auch an die Einhaltung der journalistischen Grundsätze zu halten.
00:08:14: wenn man diesen Anspruch an sich stellt dass man Teil der öffentlichen Meinungsbildung werden möchte dann muss man sich natürlich auch an gewisse Spielregeln halten.
00:08:23: Es ist aber tatsächlich so, du spielst da schon auf die richtige Herausforderung an.
00:08:29: Wir hatten natürlich im klassischen Bereich ... Da kennen wir unsere Radio- und TV-Veranstalter.
00:08:34: Man hat eine Zulassung, man kennt sich halt einfach, man hat dann stabilen Kontakt.
00:08:38: Jetzt ist es natürlich so die Möglichkeiten, die das bietet... Die wunderbar sind für die Vielfalt also das bereichert ja auch den öffentlichen Diskurs.
00:08:47: Trotzdem gelten eben bestimmte Pflichten, Spielregeln.
00:08:51: Da ist Verantwortung mit verbunden wenn man sich diesen Anspruch gibt damit zu spielen auch eben in Form eines Podcasts und da sind natürlich dann die journalistischen Grundsätze auch einzuhalten.
00:09:02: das fällt dann manchmal ein bisschen schwer.
00:09:04: da müssen wir viel Aufklärungsarbeit leisten.
00:09:06: Das kannten wir jetzt schon von den Influencern denen wir auch erst mal sagen mussten wer wir sind und warum wir uns bei ihnen melden.
00:09:12: Und genauso ist es jetzt natürlich bei denen angeboten.
00:09:15: Man muss erstmal aufklären, darüber sensibilisieren und stellenweise ist es auch erst mal schwierig überhaupt jemanden zu finden.
00:09:22: Das ist dann auch eine kleine Detektivarbeit manchmal da erstmal rauszufinden wer da überhaupt dahinter steckt.
00:09:28: also das macht's für uns schon auch spannender.
00:09:36: Spannend ist auch die Frage warum hören Menschen eigentlich online Audio Dr.
00:09:41: Matthias wird?
00:09:42: Weil es mich unterhält weil ich schneller darauf zugreifen kann weil ich es hören kann ohne hinschauen zu müssen weil ich gezielt passende Inhalte für mich auswählen kann, weil ich nicht lange überlegen muss was ich hören möchte.
00:09:57: Weil es mir ein gutes Gefühl gibt, weil Ich den Inhalten vertrauen kann.
00:10:02: Hier kommt dann der Inhaltsaspekt insbesondere und Themen wichtige Informationen bekommen kann mehr über Hintergründe und spezielle Themen erfahren kann Und weil ich mich mit anderen verbunden fühle.
00:10:15: Da ist er wieder, der Aspekt der Verbundenheit den gerade Radio stark bespielen sollte.
00:10:20: Aber alle Gründe – warum Menschen online hören – deutet immer wieder auf den einen Aspekt.
00:10:26: Audio ist Alltag!
00:10:28: Wie sehr?
00:10:29: Dafür lohnt sich ein Blick auf eine der führenden Audioplattformen nämlich Spotify.
00:10:34: Robin Schulze ist da, Head of Sales für die Dachregion und war auch beim OAM zu Gast.
00:10:40: Wir sehen auch Wachstum-Exekten auf der Plattform in Deutschland, sowohl was Nutzer angeht als Nutzungsdauer über die Kanäle.
00:10:47: Und wir sehen auch weiterhin noch einen Anstieg, dass immer mehr verschiedene Sachen genutzt werden müssen, aber ihr spracht das Streaming Podcasts, auch audiobooks verschiedene Bereiche haben, wann sie passen... Aber wir sehen eigentlich, dass auch die Vielfalt, also wie viel wird Pro-Luzer benutzt.
00:11:01: Dass das irgendwie weiter nach oben geht und vielleicht eine Sache, die uns ja mal sehr beschäftigt ist so wenn die Leute am Ende Deplatform genutzt haben, so bereuen sie dann nach den Nutzungen, sind sie neutral?
00:11:12: Und wir gucken halt schon sehr stark darauf, man kann sagen, es sind aber nur noch neunzehnte oder sagen, als Sie bereuen es nicht was zum Beispiel im Vergleich mit anderen Kanälen vielleicht nochmal anders aussieht und wo wir zum Beispiel ein sehr klares Elementor sehen, wir haben ja den Jahresrepublik
00:11:23: rappt
00:11:24: Und da ist ja ein Element, wo ich zum Beispiel sagen kann okay wie viel habe ich jetzt auch Audio gestreamt Musik gestreamet.
00:11:31: Wie hab' ich Podcast gehört und die Leute teilen das ja proaktiv und sagen wirklich so guck mal was ich ja alles konsumiert habe wenn man es so möchte und das zeigt ja auch wie wichtig das Ding ist, wie das zu deren Identität gehört, wie positiv die Erfahrung war und wenn man sich das merkt, dass würde man vielleicht mit Screentime oder so eher nicht machen.
00:11:47: deswegen hat glaube ich online Audio insgesamt einfach einen sehr besonderen Platz.
00:11:52: Wie wir diesen besonderen Platz besser vermarkten können, damit beschäftigt sich beim Audiovermarkter RMS Daniela Cousave als Head of Digital Audio Sales.
00:12:02: Denn Audio boomt – das belegen die Zahlen des OAM immer ziemlich klar!
00:12:07: Aber dieser Fakt zahlt sich nicht immer und längst auch nicht für alle aus….
00:12:12: Ein Ansatz ist es, die verschiedene Nutzungssituationen und Nutzungsmotive besser zu berücksichtigen in Kampagnenplanungen zum Beispiel.
00:12:21: Die spiegelt sich im Umkehrschluss auch weder in der Planung noch in der Kreation wieder.
00:12:29: Auf Planungsseite müsste aus meiner Sicht viel spezieller geplant werden, also dieses One Fits All funktioniert in dem Moment einfach nicht.
00:12:37: Man muss auf die unterschiedlichen Nutzungssituationen gehen.
00:12:41: man kann mit den Creatives ganz wunderbar spielen.
00:12:43: wir kommen ja nachher nochmal zu diesem Thema unterschiedliche Nutzungssituationen mit dem Schwerpunkt Auto.
00:12:49: Also wir haben die Möglichkeit Leute wirklich an unterschiedlichen Touch in ihrem Tagesablauf zu erreichen.
00:12:56: Und was machen wir in der Kreation daraus?
00:12:58: Wir erzählen allen das gleiche und ich glaube, da können wir einfach deutlich besser werden und müssen aber in der Planung deutlich filigraner werden.
00:13:06: Das heißt wieder mehr Aufwand, es muss mehr Transparenz auf dem ganzen Thema gestehen und ich glaub, da haben wir noch so ein paar Herausforderungen die wir gemeinsam lösen
00:13:13: müssen.
00:13:19: Blicken wir von hier auch nochmal auf die einzelnen Online-Audioangebote und Formate, die im Auto gehört werden.
00:13:29: Und wir sehen hier Radio über UKW und DAB Plus steht hier weiterhin vorn hat allerdings ein bisschen im Vergleich zum Vorjahr nachgelassen.
00:13:40: Musik Streaming an zweiter Stelle deutlich gewonnen.
00:13:42: das sehen sie auch genauso wie Webradio dass auch im vergleich zum vorjahr zugelegt hat.
00:13:48: Wenn wir dann mal eine kleine Nettoerzählung bilden, wie ist das mit der Nutzung von Radio insgesamt?
00:13:55: Dann sehen wir sind das also radio über UKW und DAB Plus zusammen mit Webradio.
00:14:01: Sind das eighty vier Prozent und das sind nochmal drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
00:14:06: Dann haben wir Podcasts die auch zugelegt haben im Vergleich zum Vorjahre und sogar ein bisschen Hörbücher und Hörspiele.
00:14:15: man kann definitiv Nicht sagen, das Auto ist weniger Radio geworden.
00:14:20: Im Gegenteil es ist digitaler geworden und das sehen wir ziemlich deutlich.
00:14:25: auch was das Radio angeht.
00:14:26: Ja und da springt eine Menge Fragen mit sich Einmal natürlich ganz einfach die danach welchen Platz radio in den eingebauten Entertainment System im auto überhaupt noch hat Und wie wir den Zugang sichern.
00:14:40: Einer, der sich mit solchen Fragen intensiv beschäftigt ist der BLM-Präsident Dr.
00:14:45: Thorsten Schmiege.
00:14:46: Auffindbarkeit, diskriminierungsfreier Zugang, Transparenz, Datenfluss – das sind alles wichtige Stichworte in dem Zusammenhang.
00:14:55: Natürlich müssen die Inhalte attraktiv sein und es ist vielleicht noch wichtiger als vielleicht vor dreißig Jahren wo man über den Drehknopf UKW eingestellt hat ganz richtige, richtige Frequenz getroffen hatte.
00:15:09: Dann hat man den Knopf ja nicht mehr angefasst, weil er die
00:15:12: gute
00:15:12: Einstellung nicht verlieren wollte.
00:15:14: Das ist natürlich viel leichter jetzt einfach zu wechseln und das ist auch.
00:15:18: der Nutzer verzeiht immer weniger.
00:15:20: wenn ihn irgendwas stört dann wechselt er und kommt auch nicht mehr so schnell zurück.
00:15:24: deswegen braucht es natürlich wirklich auch gute Angebote, die sich von anderen unterscheiden jeweilige Nutzungssituation gut adressieren, das haben wir ja auch mitbekommen.
00:15:37: Also wenn ich halt ... Ich kann mal putzen und dann möchte ich vielleicht auch abgelenkter sein als wenn ich einfach nur runter kommen möchte.
00:15:45: Das wird sicherlich noch wichtiger werden für die Anbieter dass sie sich damit sehr intensiv beschäftigen.
00:15:53: ein Problem was Sie natürlich haben können andere oder es können die Plattformen besser adressiert ist dass der Radiosender nicht so genau weiß, wer hört in welcher Situation wir gerade zu.
00:16:05: Also diese Möglichkeit zu individualisieren das hat natürlich ein Inhalteanbieter nicht so.
00:16:10: Technisch ist es.
00:16:11: sicherlich wäre das möglich wenn's tatsächlich auch einen Rückfluss der Plattform zu den Inhalten an Bietern gibt, dass man halt sagen kann Das war jetzt ein Einschalt oder Abschaltimpuls.
00:16:21: Solltest du vielleicht vermeiden?
00:16:23: Oder vielleicht davon mehr.
00:16:25: aber das ist sicher eine große Herausforderung für die Anbieters.
00:16:27: und da sehe ich jetzt Anbieter von den Aggregatoren, von den Plattformen.
00:16:33: Dass es da im Sinne des Nutzers eine bessere Rückkopplung gibt.
00:16:38: Man muss jetzt nicht alle Daten rausgeben aber dass man natürlich schon Rückkopplungen gibt welche Inhalte sind attraktiv das ist auch wenn wir so eine Geldgeberfunktion die die Plattform jetzt haben wo ich sage meine ich alle unbedingt so freundlich erregt sind wenn sie diese diese Hoheit über dieses Monopol, über die Daten und Informationen.
00:17:01: Das sind die dann tatsächlich mit den Inhalteanbietern teilen sollen.
00:17:04: aber eigentlich wenn wir jetzt einmal über einen diskriminierungsfreien Zugang sprechen, dann hat das auch damit was zu tun Auffindbarkeit wie interessant ist der Inhalt?
00:17:14: Und da brauche ich natürlich auch als Inhalteranbiter eine entsprechende Rückkopplung.
00:17:18: Wenn man die Menschen fragt Ist Radio im Auto Ihnen schon noch sehr wichtig?
00:17:23: Aber der Zugang entscheidet eben maßgeblich mit über die Frage, was Menschen im Auto dann am Ende schließlich sich anhören.
00:17:30: Und dieser Zugang ändert sich wenn Apple CarPlay oder Android Auto einzughalten.
00:17:36: da haben es dann genuine digitale Angebote einfach leichter und noch etwas ändert.
00:17:41: sie weiß Katja Ostrovsky die Geschäftsführerin des aggregators radio.de nämlich Der Moment der Auswahl verschiebt sich.
00:17:49: Ich glaube, im Auto wird er insbesondere schwieriger als außerhalb des Autos.
00:17:56: Das war ja auch gerade in den Berichten oder in den Antworten so, das ist was, wo ich nicht drauf gucken muss.
00:18:01: Und die Situation im Auto ist ja noch besonders weil wenn ich jetzt Fahrer bin dann möchte ich nicht noch groß rum suchen oder klicken.
00:18:09: Sollte
00:18:09: auch nicht.
00:18:10: Genau!
00:18:10: Das ist ja total gefährlich und deshalb wird es glaube ich die entscheidende Frage für wie finde ich Radio im Auto bzw.
00:18:19: wie findet Radio im Autostadt?
00:18:21: Findet meist vielleicht schon... außerhalb des Autos statt und nicht erst im Auto.
00:18:26: Da gibt es eine große Veränderung, weil früher als es vielleicht noch nicht so viel Digital gab sondern wir jetzt dieses klassische UKW-Radio im Auto hatten da habe ich's angemacht dann hab' ich vielleicht nochmal dreimal weiter gedreht.
00:18:38: also ich hatte auch so ein Tappen Käfer und habe schön gedreht, hatte kein Digitalsgerät.
00:18:43: Und dann habe ich irgendwann hoffentlich einen Sound gehabt der akzeptabel war und nicht zerstört von Kratzen.
00:18:52: Das ist ja heute ganz anders.
00:18:53: deshalb glaube die Entscheidung findet also welchen Radio-Sender höre ich oder welchen Audio-Content höre.
00:18:59: Ich finde eigentlich schon außerhalb des Autos statt weil ich im Auto dafür eigentlich kaum noch Kapazitäten habe der guten Gründen nicht darauf konzentrieren sollte.
00:19:16: Die Folge heute war natürlich nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was wir beim Online-Audio-Monitor besprochen haben.
00:19:22: Es ging unter anderem außerdem noch darum welche Rolle Personalisierung vor allem durch KI in Zukunft spielen wird wie wir regional passende Angebote ins Auto kriegen und welcher Radiosender ausschließlich Songs von Frank Sinatra spielt.
00:19:37: Neugierig geworden?
00:19:38: Da erzähle ich euch gerne von ein paar Links in den Show-Notes zur kompletten Videoaufzeichnung, der Präsentation des Online Audimonitor und zum Download des Berichts mit allen Zahlen und Grafiken.
00:19:50: Über die Zukunft von Audio werden wir natürlich auch bei den Medientagen München sprechen.
00:19:56: vom XXI bis XXIII.
00:19:58: Oktober – am XXII.
00:19:59: Okober ist dann da der Schwerpunkt Audio auf der Yellow Stage.
00:20:03: Und dann geht es unter anderem darum, wie wir eigene Plattformen stärken können und welche Entwicklungen es im Podcastmarkt gibt.
00:20:11: Alle Infos dazu ebenfalls in den Show notes!
00:20:15: Das war's von mir an dieser Stelle.
00:20:16: machts gut, bleibt stabil und bis zum nächsten
00:20:26: Mal!
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