This is Media NOW - der Podcast der MEDIENTAGE MÜNCHEN

This is Media NOW - der Podcast der MEDIENTAGE MÜNCHEN

Folge 119: Auf der Suche nach der Balance, 2. Teil – Herausforderungen der Privaten im dualen Rundfunksystem

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Das Spannungsverhältnis zwischen Kooperation und Konkurrenz ist im dualen Rundfunksystem nicht neu. Doch durch die immer größere internationale Konkurrenz und die insgesamt schwierige Lage durch Preissteigerungen, drohende Werbeeinschränkungen und die allgemeine Weltlage stellt sich die Frage wieder neu – und dringender. Können es sich private Medienanbieter und der öffentlich-rechtliche Rundfunk überhaupt noch leisten, sich vor allem als Konkurrenten zu definieren? Vielleicht kann ein Blick ins Nachbarland helfen: Eine Kooperation zwischen dem ORF und privaten Sendern in Österreich zeigt neue Wege auf. Markus Breitenecker, CEO von ProSiebenSat.1 PULS 4 und Joyn Österreich, sprach bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN davon, dass das auch ein Modell für Deutschland sein könnte.
Ein weiteres großes Thema ist für die Privaten ein Vorschlag von Bundesernährungsminister Cem Özdemir, Werbung für ungesunde Kinderprodukte zu verbieten. Inga Leschek, Programmgeschäftsführerin RTL, spricht sich vehement dagegen aus. Das würde die Medien zusätzlich schwer belasten. Und auch um einen weiteren Dauerbrenner des dualen Rundfunksystems geht es in dieser Ausgabe von This is media NOW: Welche und wie viel Unterhaltung sollten die Öffentlich-rechtlichen senden und wann graben sie damit den Privaten, deren Kerngeschäft die Unterhaltung ist, das Wasser ab?

Folge 118: Auf der Suche nach der Balance – öffentlich-rechtlicher Rundfunk unter Druck

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Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfiehlt in Deutschland die zukünftige Höhe des monatlichen Rundfunkbeitrags. Dieses Mal schlägt sie eine Erhöhung um 58 Cent vor auf 18,94 Euro (Stand 23.11.2023). Ob die aber wirklich kommt, ist ungewiss. Mehrere Landesregierungen haben ein Veto angekündigt und ohne die Zustimmung aller Ministerpräsident:innen und Landesparlamente wird die Erhöhung nicht ratifiziert. Nicht auszuschließen also, dass das Verfahren wie 2021 wieder vor dem Bundesverfassungsgericht landet. Die Diskussionen um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind in vollem Gange und werden kontrovers geführt. Interessant ist ein Vorschlag von Rainer Robra (CDU), Chef der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt, den er bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN geäußert hat: Das Bundesverfassungsgericht solle sich das Verfahren zur Anpassung des Rundfunkbeitrags anschauen und es wäre denkbar, eine unabhängige Stelle zu haben, die die Anpassung in einem bestimmten Rahmen unabhängig von den Ländern beschließen kann. Damit stieß er bei den Intendanten von WDR und ZDF, Tom Buhrow und Norbert Himmler, auf offene Ohren, sie sich beide wünschten, die Verfahren zu entpolitisieren. Neben der Frage der Finanzierung geht es bei den Diskussionen um die Öffentlich-Rechtlichen um Veränderungen der Programmstruktur, die Digitalstrategie und ganz grundsätzlich um die Rolle, die der Rundfunk in einer Gesellschaft hat, die sich so stark wandelt. Dazu kommen in dieser Ausgabe von This is media NOW unter anderen zu Wort BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth, der Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Dr. Florian Herrmann und Prof. Bettina Reitz, Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) und Mitglied im Zukunftsrat für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Folge 117: Verantwortung, Technologie und Finanzierung – TV und Streaming im Wandel

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Die Medientage München sind neben vielem anderen der Ort für Appelle an das anwesende Publikum. Da sitzen Entscheider*innen aus allen Teilen der Branche, speziell auch aus dem TV-Bereich. Und an die wandte sich Joko Winterscheidt, als er mehr Mut und Einsatz forderte, wenn es um Formate geht, die die Klimakrise behandeln. Er selbst hat seine Klima Dokumentation „The world´s most dangerous show” für Amazon gedreht und nicht für seinen Stammsender ProSieben. Da gebe es für traditionelle TV-Anbieter viel Nachholbedarf, sagt Joko. Die Zahlen stützen seine Aussage. Laut einer Studie der „malisa Stifung“ von Schauspielerin Maria Furtwängler drehen sich 1,8 Prozent der Sendeminuten im deutschen Fernsehen um das Klima. In dieser Folge von This is media NOW gehen wir der Frage nach, wie man das Bewusstsein für das Thema in unterschiedlichen Formaten stärken kann. Aber gerade wenn um aufwendige Dokumentationen über die Klimakrise oder andere relevante Themen geht, steht oft die Budgetfrage im Weg. Warum die ARD daher mehr auf Klasse als auf Masse setzt und was sie sich davon verspricht, darüber sprachen bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN Christine Strobl, Programmdirektorin für das ARD-Gemeinschaftsprogramm und Thomas Hinrichs, Programmdirektor Information beim Bayerischen Rundfunk. Außerdem geht es darum, wie KI im Bewegtbildbereich helfen kann Kosten zu sparen, die Zielgruppenanalyse zu verbessern und neue Formatansätze zu finden. Ebenfalls wichtig: Die Bedeutung von lokalem Content für den hiesigen Markt – sogar für YouTube.

Folge 116: AI means Audio Intelligence – über künstliche Intelligenz und menschliche Bäckerei-Geschichten

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„Radio macht das besser als alle anderen.“ Davon ist James Cridland überzeugt. Der renommierte Radio Futurologe sprach in seiner Keynote bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN über die Stärken von Radio. Was das Medium seiner Meinung nach besser macht als andere? Es erzeuge eine gemeinsame Erfahrung und eine menschliche Verbindung, ist der Brite überzeugt. Damit war der Ton gesetzt für die Diskussionen der Audiobranche bei den MTM23. Um die Stärken zu bewahren, die Cridland richtigerweise skizziert hat, gilt es neue Technologien zu nutzen, gesellschaftliche Relevanz zu bewahren und die Finanzierung zu sichern. Darum geht es in dieser Folge von This is media NOW. Wie wirkt sich KI im Audio-Alltag aus? Wohin geht die Podcast-Reise? Wie erhalten und stärken wir die gesellschaftliche Relevanz von Radio? Wie entwickeln sich die Ausspielwege und wie geht es mit UKW weiter? Außerdem hören wir von Anja Rützel, bekannt geworden durch ihre TV-Kolumnen im Spiegel, warum man Verbrechen am Fernsehen unbedingt in einem Podcast besprechen sollte und wieso die Schlange beim Bäcker für Podcaster eine Inspirationsquelle sein sollte.

Folge 115: Mediennutzung, Verhältnis Medien-Mensch, Finanzen: Medienentwicklungen 2023

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Das Medienverhalten hat sich dramatisch verändert. Digitale Medien, insbesondere Smartphones und Plattformen, sind auf dem Vormarsch. Magnus Gebauer, Vernetzer für die Bewegtbildbranche und Trendexperte beim MedienNetzwerk Bayern, hat diesen Wandel bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN durch Daten und Studien untermauert. Während die Nutzung digitaler Medien steigt, sind klassische Medien rückläufig. Bemerkenswert ist aber, dass der Anstieg bei Audio insbesondere dem klassischem Radio zuzurechnen ist, da die Mobilität nach der Pandemie wieder zugenommen hat und Menschen im Auto und in den Büros vermehrt das Radio einschalten. Ein weiterer Trend, den Magnus identifiziert: Das Interesse an Nachrichten sinkt, begleitet von einem wachsenden Misstrauen in die Medien. Diese und viele weitere Erkenntnisse hat Magnus in seinem Vortrag „MTM Medienentwicklungen 2023“ zusammengefasst, den es in dieser Folge von This is media NOW komplett zum Nachhören gibt

Folge 114: Das war Tag 3 der MEDIENTAGE MÜNCHEN

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Am letzten Tag der Medientage stand der Journalismus im Fokus. Beim Journalism Summit hat Autor und Journalist Richard C. Schneider, der seit vielen Jahren aus dem Nahen Osten berichtet, über seinen Blick auf die Situation in Israel und dem Gazastreifen gesprochen und Medienschaffenden unter anderem geraten, bei der Berichterstattung über solche Situation immer auch die eigenen Vorurteile und das eigene (Un-)wissen zu hinterfragen. Über einen anderen Konfliktherd spricht die Russland-Korrespondentin der Deutschen Welle, Emily Sherwin, im Gespräch mit Host Lukas Schöne. Sie arbeitet seit Februar 2022, nachdem das Büro der DW in Moskau von den Behörden geschlossen wurde, in Berlin und in der Exil-Redaktion in Riga. Sie berichtet darüber, welche Schwierigkeiten das mit sich bringt, wie sie und ihre Kolleg*innen selbst im Fokus der russischen Behörden stehen und welche Veränderungen sie in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft in Russland beobachtet hat. Um ein ganz anderes wichtiges Thema ging es auch noch zum Abschluss der Medientage: Wie können Journalist*innen TikTok richtig für sich und ihre Inhalte nutzen?

Folge 113: Das war Tag 2 der MEDIENTAGE MÜNCHEN

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TV-Koch Tim Mälzer und Entertainer Joko Winterscheidt haben spätestens seit gestern eine Gemeinsamkeit. Sie haben einen Blauen Panther gewonnen. Mälzer mit seinem Team in der Kategorie Entertainment mit der Sendung „Zum Schwarzwälder Hirsch“, Joko mit der Klimadokumentation „The World‘s Most Dangerous Show“ in der Kategorie Kultur und Bildung. Bei den Medientagen haben beide über ihre Produktionen gesprochen und diskutiert, wie Unterhaltung aussehen muss, wenn sie etwas bewirken will. Außerdem geht es in dieser Folge in einem Talk von Host Lukas Schöne mit Janas Heigl vom BR24 #Faktenfuchs um die steigende Bedeutung von Fact Checking in Redaktionen, was nicht zuletzt die vielen Fake News und Desinformationen zeigen, die es rund um die Situation in Nahost gibt. Außerdem wirft Christian Simon vom Media Lab Bayern einen Blick auf eines der Hauptthemen des letzten Konferenztages: Wie wirkt sich KI auf den Arbeitsalltag in den Medien aus?

Folge 112: Das war Tag 1 der MEDIENTAGE MÜNCHEN

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Der gesellschaftliche Einfluss von KI, und damit auch ihre Bedeutung für die Medienbranche, ist groß. Darüber haben beim Gipfel der MEDIENTAGE MÜNCHEN Prof. Dr. Björn Ommer, Forscher an der LMU München und Philipp Justus, Deutschland-Chef von Google, gesprochen. Wie sie als Experten auf das Thema blicken, das erfahrt ihr in der aktuellen Folge von This is media NOW, in der wir einen akustischen Einblick in den ersten Tag der Konferenz geben. Außerdem sprechen wir darüber, wie verschiedene Medienhäuser in Deutschland mit KI umgehen und Host Lukas Schöne redet mit Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel im Interview über die Frage, warum gute Klima-Berichterstattung zwischen Komfort- und Panikzone stattfinden sollte, aber niemals in eine der beiden Zonen.

Folge 111: Intelligence – das sind die MEDIENTAGE MÜNCHEN 2023

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Wenn bald die MEDIENTAGE MÜNCHEN starten, dann trifft sich eine Branche, die viele Themen bewegt. Wir erleben große Kriege, in der Ukraine und in Israel, die schlimme Bilder und Videos zu uns spülen und in denen Propaganda, Desinformation und Fake News grassieren. Wir sind mit einer polarisierten Gesellschaft konfrontiert, durch die einige Risse gehen. Wirtschaftlich ist die Situation für viele in der Branche alles andere als einfach und zu all dem kommt natürlich auch noch das Mega-Thema Künstliche Intelligenz, die die Art und Weise, wie wir Medien produzieren und konsumieren, grundlegend verändern wird. Aber wir wären nicht die Medientage, wenn wir nicht den Anspruch hätten, auch konstruktiv und lösungsorientiert auf die Themen zu schauen, so schwer das manchmal fallen mag. Und wie wir das in diesem Jahr tun und vor allem mit welchen Gästen, darüber sprechen Susanne Schlüter aus dem Konferenz Team und Host Lukas Schöne in der letzten Folge vor dem Event im House of Communication im Münchner Werksviertel.

Folge 110: Künstliche Intelligenz in den Medien – eine Bestandsaufnahme

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Die rasante Entwicklung der KI-Technologie ist nach wie vor unübersehbar. Von synthetisch generierten Inhalten bis hin zur automatischen Übersetzung von Podcasts in andere Sprachen - die Möglichkeiten sind vielfältig. Der Gast dieser Folge, Gregor Schmalzried, Journalist und KI-Experte, betont jedoch, dass die meisten Anwendungen der KI derzeit noch auf individueller Ebene stattfinden. Einzelne Personen nutzen KI-Tools, um ihre Arbeitsabläufe zu optimieren und produktiver zu arbeiten. Die Integration von KI auf organisatorischer Ebene stehe noch am Anfang und erfordere eine strategische Herangehensweise. Die Medienbranche steht also vor der Herausforderung, KI in ihren Redaktionsalltag zu integrieren. Dabei spielen für Gregor Schmalzried, der auch bei den MEDIENTAGEN bei einigen Sessions zum Thema sprechen wird, drei Faktoren eine wichtige Rolle: die Verfügbarkeit und Qualität der KI-Software, Datenschutz- und Compliance-Fragen sowie die Akzeptanz und das Verständnis der Mitarbeiter*innen. Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter*innen die Möglichkeiten und Grenzen der KI verstehen und geeignete Anwendungsbereiche identifizieren. Unter anderem darüber spricht Gregor in dieser Folge mit Host Lukas Schöne, der für das Intro mit KI seine Stimme geklont hat. Außerdem Thema: Warum es wichtig ist, dass die Gesellschaft sich mit diesen Fragen auseinandersetzt und einen breiten Diskurs darüber führt.
(Dieser Text wurde mit Hilfe von SwellAI erstellt.)

Über diesen Podcast

Die MEDIENTAGE für eure Ohren: Wer macht es besser, die KI oder der Mensch? Welche Strategien gibt es für Medienschaffende, um auf TikTok zu bestehen? Wie geht es mit klassischen TV- und Radioanbietern weiter? Welche Reformen sind für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk denkbar? Was können wir gegen Hate Speech und Fake News tun? Regelmäßig wirft Host Lukas Schöne einen Blick auf diese und noch viel mehr Fragen. Es sind Expert:innen aus der Branche zu Gast, ihr hört Ausschnitte von Medienevents und manchmal gibt der Host seinen eigenen Blick auf die Medienwelt zum Besten.
Es gibt auch einen Newsletter zum Podcast: https://medientage.de/podcast/.

von und mit Medien.Bayern GmbH

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