Folge 73 : Gegen den „Jagdtrieb“ – wie sensible Berichterstattung gelingen kann
Wir leben in einem permanenten Krisenmodus. Krieg, Klima, Pandemie, Terror, Hass und Hetze. Während die Konsument*innen von Nachrichten das Smartphone auch mal weglegen oder den Fernseher ausschalten können, arbeiten Journalist*innen in einem nahezu permanenten Ausnahmezustand. Vor allem, wenn sie direkt mit den direkt Betroffenen dieser Krisen sprechen – beispielsweise mit von Krieg traumatisierten Menschen, mit Betroffenen von Flutkatastrophen oder mit den Hinterbliebenen der Opfer von Terroranschlägen und Amokläufen. All das erfordert einen umsichtigen Umgang im Gespräch und anschließend in der Berichterstattung. Was es dabei zu beachten gilt und welche Fehler im Umgang mit traumatisierten Menschen gemacht werden, darüber sprechen wir...